Gesprächskreis „Gemeinsam gegen Krebs in der Pellenz“
Organspende und Patientenverfügung
Vortragsabend am 20. Juni
Kruft. „Organspende und Patientenverfügung“ -
Das klingt erst einmal widersprüchlich, denn wer eine Patientenverfügung unterschreibt, lehnt unter bestimmten Umständen medizinische Maßnahmen zur Lebensverlängerung ab.
Potenzielle Organspender hingegen stimmen ausdrücklich zu, dass nach dem Hirntod intensivmedizinische Maßnahmen durchgeführt werden dürfen. Und trotzdem widersprechen sich Organspende und Patientenverfügung nicht unbedingt. Aber welche wichtigen Kriterien müssen beim Erstellen einer Patientenverfügung berücksichtigt werden, damit die Kombination aus Organspende-Pass und Patientenverfügung einen Sinn ergeben? Welches Dokument findet im konkreten Fall mehr Beachtung? Wie kann ich sicher sein, dass mein Wille tatsächlich auch berücksichtigt wird?
Diese und weitere Fragen wird Diplom Sozialarbeiter Robert Müller vom SKM für Mayen und Umgebung im Rahmen des Vortragsabends „Organspende und Patientenverfügung“ am Donnerstag, 20. Juni, 18 Uhr, im Rathaus der Ortsgemeinde Kruft, Kolpingplatz 1, beantworten.
Der Vortragsabend ist ein Angebot des Gesprächskreises „Gemeinsam gegen Krebs in der Pellenz“.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung zum Vortragsabend richten Interessierte bitte an: Martin Busenbender, Jugend und Seniorenarbeit der Ortsgemeinde Kruft, Tel. (0 26 52) 93 83 16, Marianne Krämer-Birsens, Kath. Kirchengemeinde St. Dionysius, Tel. (0 26 52) 9 39 91 31 oder Olaf Spohr, Pflegestützpunkt Mendig/Pellenz, Tel. (0 26 52) 52 83 59.
