Allgemeine Berichte | 26.10.2026, 10:47 Uhr

Europäischer Wettbewerb RLP

St. Stephanus-Realschule plus Nachtsheim erhält Landespreis beim Europäischen Wettbewerb 2026

Zu Besuch an der St.-Stephanus-Realschule plus in Nachtsheim
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Nachtsheim. Wie erleben junge Menschen Europa, und wie möchten sie es mitgestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich bundesweit 74.938 Schülerinnen und Schüler beim 73. Europäischen Wettbewerb 2026 unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“. Auch die St. Stephanus-Realschule plus Nachtsheim war erfolgreich vertreten. Eine Auszeichnung auf Landesebene gab es für die Präsentation „Gewalt ist keine Option“.

Die Jugendlichen setzten sich darin mit grundlegenden Fragen des respektvollen Zusammenlebens auseinander. Respekt, Toleranz, gesellschaftlicher Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander standen im Mittelpunkt. Ihre Arbeit verdeutlichte, dass Gewalt keine Lösung für Konflikte sein kann und gegenseitige Achtung eine wesentliche Grundlage für das Zusammenleben in Europa bildet.

Bei einem Besuch an der Schule konnten Vertreter der Europa Union Mayen-Koblenz weitere Arbeiten und das Engagement der Schülerinnen und Schüler näher kennenlernen. Sie zeigten sich begeistert von der inhaltlichen Auseinandersetzung mit schwierigen gesellschaftlichen Themen und von der Offenheit, mit der die jungen Menschen ihre Gedanken und Perspektiven präsentierten.

Dabei ging es nicht nur um Gewalt und Mobbing, sondern auch um Kriege, deren Folgen für die Zivilbevölkerung und häusliche Gewalt. Besonders eindrucksvoll waren die PowerPoint-Präsentation, die Skulptur „Human Rights“ sowie die engagierten Redebeiträge. Die Schülerinnen und Schüler machten deutlich, dass Menschenrechte und Menschenwürde keine abstrakten Begriffe sind, sondern unseren Alltag und unser Zusammenleben unmittelbar betreffen. Für die Präsentationen und Beiträge gab es verdienten Applaus.

Der Verein Europa Union Mayen-Koblenz unterstützt dieses Engagement mit einer Spende in Höhe von 100 Euro. Waltraud Pörsch und Margret Müller übergaben die Unterstützung im Namen der überparteilich handelnden Europa Union. Damit soll die wertvolle Arbeit der Schule gewürdigt und das Engagement junger Menschen für Menschenrechte, Respekt und ein friedliches Zusammenleben unterstützt werden.

Neben den inhaltlichen Leistungen beeindruckte die Gäste auch die Atmosphäre an der Schule. Der herzliche Empfang und die spürbare gegenseitige Wertschätzung zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Die Begegnung zeigte, wie wichtig ein Umfeld ist, in dem junge Menschen ernst genommen werden, eigene Standpunkte entwickeln und sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen können.

Europa ist mehr als Wirtschaft und Handel. Europa steht für Frieden, Freiheit, Demokratie, Menschenwürde, Solidarität und gegenseitigen Respekt. Gerade angesichts von Krieg, Gewalt, Ausgrenzung und Mobbing wird deutlich, wie wichtig diese gemeinsamen Werte sind. Zugleich braucht ein handlungsfähiges Europa einen starken gemeinsamen inneren und äußeren Frieden. Eine leistungsfähige Wirtschaft ermöglicht es, Herausforderungen gemeinsam anzugehen, Sicherheit zu gewährleisten und die Zukunft Europas aktiv zu gestalten.

Der Europäische Wettbewerb zeigt, wie europäische Bildung lebendig werden kann: Junge Menschen setzen sich kreativ und kritisch mit Menschenrechten, Gleichberechtigung und demokratischen Prinzipien auseinander und formulieren ihre Erwartungen an ein Europa, das seinen Werten gerecht wird.

Die Europa Union Mayen-Koblenz gratuliert allen Schülern und ihren Lehrkräften herzlich zu ihrer Auszeichnung auf Landesebene und dankt der gesamten Schulgemeinschaft der St. Stephanus-Realschule plus Nachtsheim für den herzlichen Empfang und die eindrucksvollen Einblicke in ihre Arbeit.

Ein großes Kompliment an die Schülerinnen und Schüler sowie an die Lehrkräfte – für die engagierten Beiträge, die Kreativität und das gelebte Miteinander!

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Zu Besuch an der St.-Stephanus-Realschule plus in Nachtsheim Foto: Janik Zier

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