Theater in der Monrealer Kirche
Monreal. Statt der sonntäglichen Messe, hatte diesmal die neugegründete Theatergruppe die Kirche Kreuzerhöhung in Monreal, mit ihrer ersten Aufführung, in Beschlag. Etwas ungewohnt, aber durchaus eine tolle Atmosphäre und sehr ansprechend.
Erfreulich, dass Bürgermeister Timo Kanzinger, trotz vollem Kalender, es sich nicht hat nehmen lassen, dem Ereignis beizuwohnen.
Insgesamt 7 Kinder und 5 Jugendliche bildeten die Gruppe der Darsteller. Mit dem Lied „Komm, wir spielen heut‘ Theater“ wurde eröffnet. Hierzu spielte Camelia Molnic eine „Feine Dame“, Janik Durwen einen „Cowboy“ und Greta Mai eine „Hexe“. Musikalisch begleitet wurde das Singspiel von Anika Schäfgen.
Der Sketch „Der klügere gibt nach“ wurde von Janik Durwen und Lilly Brück gespielt. Beide Stücke kamen beim zahlreich erschienen Publikum, am starken Beifall erkennbar, gut an.
Mit zwei Klavierstücken zeigte Camelia Molnic, dass sie die Klaviatur schon sehr gut zu beherrschen versteht.
Bei dem Sketch „Unterricht einmal anders“ ging es streckenweise schon turbulent zu. Die Schülerinnen Sophie Schuhmacher, Anni und Greta Mai, sowie Camelia Molnic, verlangten dem Lehrer Andi Molnic alles ab.
Einen musikalischen Höhepunkt bildeten die Querflötistinnen Ailina Watzling und Lara Nöthen. Anhaltender Beifall war der Lohn für die sehr gute Aufführung.
Bei dem Sketch „Aller Anfang ist schwer“, zeigten Greta Mai und Camelia Molnic nochmal ihr schauspielerisches Können.
Den Abschluss bildete schließlich der Liedvortrag „Ja, so spielen wir Theater“, von allen Akteuren gemeinsam vorgetragen.
Sehr gekonnt führten Lisa Föllinger und Anna Theisen durch das Programm.
„Beifall ist das Brot des Künstlers“, sagte schon Wolfgang von Goethe und hiervon wurde am Schluss nochmal reichlich gespendet.
Der Gruppe hat das ganz sicher Mut gemacht, Mut zum Weitermachen.
Insgesamt 7 Kinder und 5 Jugendliche bildeten die Gruppe der Darsteller. Foto: Willi Brück