Allgemeine Berichte | 11.05.2013

Beliebte Florians-Schutzhütte wurde total erneuert

Traumhafte Rast am „Vier Berge“-Traumpfad

Hölzernes Kleinod auf des Lembergs Höhen mit fantastischer Aussicht

Beim Richtfest kamen viele Gäste zur neuen Florianshütte, um das gelungene Werk in Augenschein zu nehmenden. Über die großzügige Spende der Kreissparkasse Mayen freuten sich die drei Bürgermeister Jörg Lempertz (VG Mendig) (r.), Werner Spitzley (Ettringen) (3.v.r.) und Gerd Heilmann (VG Vordereifel) (5.v.r.). BS

Ettringen. „Diese Florianshütte ist ein neuer Mosaikstein für unsere schöne Heimat“, so Ettringens Ortschef Werner Spitzley bei der Begrüßung der Gäste, die kürzlich zur Einweihung auf die Höhen des Lemberges geklettert waren. Das kleine, aber feine hölzerne Bauwerk als Raststätte, und vor allen Dingen die berauschende Aussicht in das Tal der Nette, mit Blick bis Kirchwald oder gar Kürrenberg sind es wert hier „Halt“ zu machen. Eine rustikale hölzerne Liege lädt dabei müde Wanderer zum Ausruhen ein. Dieses Werk entstand sozusagen in Verbandsgemeinden übergreifender Zusammenarbeit. Da hatte die Ortsgemeinde Ettringen nämlich die VG Vordereifel, die VG Mendig, und die Wirtschaftsförderung des Landkreises (WFG) mit im Boot. 50 Prozent der Gesamtkosten von 4.900 Euro trug die WFG, 1.000 Euro steuerten die VG Mendig, deren Traumpfad „Vier Berge Tour“ dieses Areal streift, und 500 Euro die Kreissparkasse Mayen bei. Die Restkosten trug die Ortsgemeinde Ettringen. Wer seine Heimat liebt, der tut man auch einiges dafür. Dies war auch schon die Prämisse, als die Männer der Ettringer Feuerwehr vor vier Jahrzehnten mit dem Bau der „Florianshütte“ begannen. Und wenn man einmal die im Holz eingeritzten Namen und Liebesschwüre von Pärchen, die hier verweilten und glückliche Stunden verbrachten, zählte, dann stellte man fest: Tausende von Besuchern der Region suchten über all die Jahre im Innern der Hütte Schutz vor Wind und Wetter, und vergnügten sich in den warmen Sommermonaten an dieser idyllischen Stätte. Doch wie das so ist im Laufe der Jahre. Der Zahn der Zeit nagte fort und fort an dem kleinen Bauwerk. Dazu kam die fatale Zerstörung durch den Orkan Xynthia, nach dem die Hütte sprichwörtlich ihre „Standfestigkeit“ verlor. Was war zu tun? Die Ortsgemeinde Ettringen musste reagieren, damit sich keiner der Wanderer verletzen würde. Über kurze Wege sollte ein „Neubau“ realisiert werden. Doch zuvor waren noch einige „Hürden“ zu bewältigen. So mussten Bestimmungen in Punkto Naturschutz eingehalten werden. Und das geplante Plateau zum Tal hin konnte nicht realisiert werden. „Aber durch die große Hilfe der Kreisverwaltung haben wir den tollen Neubau geschafft“, freute sich Werner Spitzley. Mit Unterstützung der oben genannten „Nothelfer“ entstand, nach Erteilung der Baugenehmigung, ein nagelneues Schmuckstück aus Douglasien-Holz, meisterhaft von den Fachleuten der Komm-aktiv konzipiert und gebaut. „Wir benötigten circa acht Wochen, um die Einzelteile zu bauen, eine Probeaufstellung in unserer Werkstätte durchzuführen, um die Hütte dann letztendlich an ihrem neuen Standort zu platzieren“, informierte Komm-aktiv-Chef, Werner Schneider „Blick-aktuell“. Geschälte und geschliffene Balken, die dann im Blockhaus-Stil nach dem System Nute und Zapfen zusammengefügt wurden. Das Ganze in der Größe 3,5 mal 3,5 Meter, mit einer Firsthöhe von ebenfalls 3,5 Metern. Im Inneren mit Bänken an drei Wandungen versehen. Schön ist´s geworden, ein richtiges Schmuckstück, und die Grillstelle ist auch wieder mit eingebunden. Alles riecht nach frischem, kernigen Holz, fachmännisch gezimmert von Spezialisten. Eine Hütte, die sicherlich wieder einige Jahrzehnte überdauern wird. Darüber freuten sich natürlich außer Ettringens OB Werner Spitzley auch die Bürgermeister Gerd Heilmann (VG Vordereifel) und Jörg Lemperz (VG Mendig), der mit seinem Spezialisten in Sachen „Traumpfaden“, Frank Neideck, anwesend war. Alle waren sich jedenfalls bei der „Fertigstellung“ einig: „Hier ist wieder etwas tolles für unser aller Heimat bewirkt worden. Nun, die Wanderer sowie die Naturfreunde aus nah und fern, die den vorbeiführenden Traumpfad „Vier-Berge-Tour“ ausgewählt haben, werden es zu schätzen wissen. Die heimatliebenden Chefs der Kommunen: Spitzley, Heilmann und Lempertz brachten es in ihren schwärmerischen Grußworten auf den Punkt: „Auch dieses kleine Bauwerk kann man wieder als eines der Kleinode bezeichnen, die unsere Wanderwege attraktiv machen, die uns dafür fit machen, das wir auch im Bereich des Tourismus nach vorne blicken können. Die tolle Aussicht belohnt jeden Wanderer für den Anstieg. Diese neue Hütte, eine von fünf Hütten, neben der Hochsimmerhütte, dem Jägerhäuschen, der Historischen Lay, und Trimm-Dich-Pfad, macht unsere Heimat noch ein Stückchen wertvoller“, so die drei Politiker zu „Blick aktuell“. Genau so wertvoll wie der von KSK Filialleiterin, Stefanie Schwall, überreichte große Scheck über 500 Euro sowie die Arbeit der fleißigen „Guten Geister“ der Ortsgemeinde Ettringen und die der Holzprofis der Komm- aktiv. Klar, das anschließend noch von Werner Spitzley, der allen Beteiligten seinen Dank aussprach, zum urigen „Viertelchen“ eingeladen wurde.

Beim Richtfest kamen viele Gäste zur neuen Florianshütte, um das gelungene Werk in Augenschein zu nehmenden. Über die großzügige Spende der Kreissparkasse Mayen freuten sich die drei Bürgermeister Jörg Lempertz (VG Mendig) (r.), Werner Spitzley (Ettringen) (3.v.r.) und Gerd Heilmann (VG Vordereifel) (5.v.r.). Foto: BS

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft
Anzeige KW 14
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa tauschte sich bei ihrem Besuch mit einigen Mitarbeitenden des Caritasverbandes aus.
48

Mayen. Beim Besuch des Caritas-Mehrgenerationenhauses in Mayen (MGH) hat die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes die Bedeutung generationenübergreifender Begegnungsorte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Im Rahmen der Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ machte sie deutlich, dass Orte wie Mehrgenerationenhäuser entscheidend dazu beitragen, Verständnis, Solidarität und faire Chancen für alle zu fördern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2251

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Koblenz blüht
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Tag der offenen Tür
fit für`s Alter?
Container Anzeige
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Mitarbeiter IT-Administrator