Kult-Biwak der Stadtsoldaten im närrischen Mayen
Überraschungen am laufenden Band
Mayens Prinz Michael II.: „Diese Schau war ein Knüller.“
Mayen. „Schauplatz: „Halle 129“ in der Eifelstadt Mayen am vergangenen Freitagabend. Man hatte unweigerlich das Gefühl, in einer der Hochburgen des rheinischen Karnevals zu weilen. Stimmung und Lebensfreude pur. Und die Veranstalter, die Mayener Stadtsoldaten mit ihrem Kommandanten Johannes Kohlbecher, konnten sich in Verbindung mit dem „Team Halle 129“, an dessen Spitze Jutta und Frank, glücklich schätzen, dass so viele fastnachtsfroh gestimmte Menschen aus nah und fern ihrer Einladung zum Mitfeiern gefolgt waren.
16 Jahre langt gibt es nun dieses Biwak der Mayener Stadtsoldaten, wahrlich eine Kultveranstaltung in Mayen, die von den über ein Dutzend Aktiven dem Anlass entsprechend „karnevalswürdig“ gestaltet wurde. Da waren sie alle: die „Leewe Mädcha“ mit ihrer Obermöhn Erika Keuser, die „Alte Große Mayener KG“ um Präsident Christoph Schwab, die „Prinzengarde“, die „Grün-Weißen“, die Feuerwehrmöhnen und Jeckije Pänz, die „Blauen Funken“, die „Junge Alte Große“, der Alzheimer KV sowie weitere Korporationen, aus Mayen und im Karneval aktive Akteure aus der gesamten Region wie die Beller Stadtsoldaten und Beller Jäße, der Tanz- und Theaterverein Thür, die Hausener Husaren und die Möhnen, die KGs aus Kürrenberg, Reudelsterz oder St. Johann, alle waren sie beim Spektakulum der Lebensfreude dabei. Und sie hatten die richtige Stimmung im Gepäck. Ob nun beim Opening des Spielmannszugs „Grün-Weiße Banausen“ aus Mayen-Kürrenberg, der die Schau musikalisch eröffnete, oder beim Mariechentanz der quirligen Barbara Noll aus Münstermaifeld. Ebenfalls eine schöne Überraschung war der Besuch der „Akademie Polch“ mit Prinz Guido I. und Prinzessin Heidi I. mit ihrer Viedeler Burggarde. Ein buntes Bild auf der närrischen Bühne mit der KG Rot-Weiß Münstermaifeld und dem Möhnenverein der Maifeldstadt mit ihrer Obermöhn Michaela I. (König). Und da erklangen bei der Ordensübergabe neben dem „Mayen Mayoh“ auch das „Meenste Alaaf“. Und das Ganze mit exzellenter Moderation von Johannes Kohlbecher und der perfekten Musikbegleitung von DJ und Ex-Prinz Sven Weber aus Hausen.
Dann Trommelwirbel und Musik des Fanfarenzugs „Grün-Weiß Mayen“, Einzug und das Bad in der Menge für Mayens Herrscher, den Strahlemann, Prinz Michael II. (Faber), seine zauberhaften Pagen Betty (Faber) und Bianca (Schwab), Mundschenk Jochen (Münzel) sowie den exzellenten Hofnarren Thorsten (Voppmann), die allesamt im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Wahlspruch „Bo mir sain, doh ess Faasenaacht“ genau den rechten Fleck im närrischen Herzen der ewig jungen Mayener Faasenaacht getroffen hatten. Eine verschworene Mannschaft, die es sich nicht nehmen ließ, trotz vieler Sessions-Termine bei dieser Kult-Veranstaltung, genau einen Tag vor der Prinzenkrönung, dabei zu sein.
Und die „Hochwohlgeborenen“ erlebten, gemeinsam mit den Närrinnen und Narren, ein tolles Bühnenprogramm. Da ging es Schlag auf Schlag. Allemal eine wahre Augenweide für die Gäste. Da brillierten die Gardemädels aus Münstermaifeld, die Tanzgruppe der KG Kürrenberger Muhre, das Reudelsterzer Männerballett, die Gardetanzgruppe aus St. Johann und die renommierte Showtanzgruppe de Naunheimer Carnevalsvereins (NCV).
Es war für alle, die dabei waren, ein echter Abend der Lebensfreude. Man kann den Stadtsoldaten und allen die dazu beitrugen nur gratulieren. Und dies gewürzt mit einem dreifach donnernden „Mayen Mayoh“.
Die Stadtsoldaten hatten zur Kult-Veranstaltung eingeladen, und viele kamen in die Halle 129.
Die St. Johanner Tanzgarde zeigte ihr Können.
Das „Bad in der Menge“ für Prinz Michael II., hier bei den Naunheimer Tänzerinnen.
