Politik | 25.08.2013

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

Verantwortung für Natur und Rohstoffabbau im Einklang

(Vorne, v.l.) SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann, MAYKO Geschäftsführer Johannes Netz. (hinten v.l.) Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz Bernhard Mauel, Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Gerd Heilmann, Gesellschafter Winfried Thomas, Beigeordnete der Stadt Mayen Marika Kohlhaas, vero Baustoffverband Christian Grolig, NABU Rheinland-Pfalz Margot Bechthold, Hauptgeschäftsführer vero des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. Raimo Benger, Landesamt für Geologie- und Bergbau Direktor Prof. Dr. Harald Ehses, Ministerium Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Holsten Hübner.  Privat

Koblenz/Mayen. Johannes Netz, Geschäftsführer der MAYKO Natursteinwerke GmbH & Cie. KG, und Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) unterzeichneten die Rahmenvereinbarung über den Schutz von FFH-Arten und europäischen Vogelarten bei der Rohstoffgewinnung in den Abbauflächen der Firma MAYKO in Mayen. „Die Firma MAYKO Natursteinwerke ist das erste Unternehmen im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord, das diese Vereinbarung gegenzeichnet. Damit bestätigt sie vertraglich, die Umwelt trotz Rohstoffgewinnung als notwendigen Wirtschaftsfaktor zu schützen,“ so SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann während der Unterzeichnung. Der Schutz und der Erhalt der Umwelt für nachfolgende Generationen ist schon lange Bestandteil der Firmenpolitik in dem Unternehmen. Das ist auch durch die sehr gute Zusammenarbeit mit der SGD Nord als Obere Naturschutzbehörde erkennbar. Bereits während der Rohstoffgewinnung entstehen ökologisch wertvolle Plätze für die Tier- und Pflanzenwelt. Bedrohte Arten finden in den Felshängen, Geröllhalden und kleinen Gewässern neue Lebensräume. So haben sich zum Beispiel auf den Flächen des Firmengeländes die Vogelarten Uhu und Heidelärche angesiedelt. Die Spalten in den Abbauten, sowie Brachen und Gebüschflächen werden von Fledermäusen als Ruhe und Jagdbiotope benutzt. „Solange der Abbau fortschreitet und dadurch stets neue Kleinbiotope in Sukzessionsflächen entstehen, bleibt der „gute Erhaltungszustand“ der Arten wie die EU-NATURA 2000 -Richtlinie dies fordert, erhalten. Die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen der SGD Nord und der Firma MAYKO wird auch in Zukunft im Sinne der getroffenen Vereinbarung fortgeführt, “ ist sich Kleemann sicher. Die SGD Nord hat als für NATURA 2000 zuständige Landesbehörde gemeinsam mit dem Umweltministerium bereits früh eine intensive und gute Zusammenarbeit mit vero, dem Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. gepflegt. Dies führte zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über den Schutz von FFH-Arten und Vogelarten beim Rohstoffabbau, zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und vero. Diese Erklärung soll eine langfristige Rohstoffsicherung in dem Sinne fördern, dass Rohstoffsicherung und -gewinnung, Naturschutz und soziale Entwicklung keine Gegensätze sein müssen.

Pressemitteilung der

Struktur- und

Genehmigungsdirektion Nord

(Vorne, v.l.) SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann, MAYKO Geschäftsführer Johannes Netz. (hinten v.l.) Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz Bernhard Mauel, Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Gerd Heilmann, Gesellschafter Winfried Thomas, Beigeordnete der Stadt Mayen Marika Kohlhaas, vero Baustoffverband Christian Grolig, NABU Rheinland-Pfalz Margot Bechthold, Hauptgeschäftsführer vero des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. Raimo Benger, Landesamt für Geologie- und Bergbau Direktor Prof. Dr. Harald Ehses, Ministerium Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Holsten Hübner. Foto: Privat

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