Lokalsport | 04.05.2013

3. Lauf der Langstrecken Meisterschaft auf dem Nürburgring

Viel Nebel und wenig Sicht - viel Wasser und wenig Grip

Eisiges Rennen schweißt rent2Drive-racing-Team zusammen

Eisige Temperaturen und die rutschige Strecke machten das Rennen sehr schwierig. rent2Drive-racing

Nürburgring. Nachdem das Frühjahr vermeintlich Einzug hielt, gab der Winter am vorletzten Samstag ein kurzes Gastspiel in der Eifel: Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, Regen, Schnee- und Graupelschauer, Nebel und dazu ein eisiger Wind machten den Protagonisten des zweiten Rennens der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) das Leben schwer. Auch rent2Drive-racing hatte unter den widrigen Bedingungen zu leiden, was das Team jedoch nur noch enger zusammenrücken ließ. Es war kein Setup zu finden, Reifen und Bremsen waren weit von ihrer Betriebstemperatur entfernt, die Fahrer fanden keinen Rhythmus und das Asphaltband des Nürburgrings und der Nordschleife glich einer Schlittschuhbahn - so die einstimmige Aussage aller rent2rive-Fahrer nach dem Training.

Nur unwesentlich anders die Zusammenfassung des Rennens: Viel Nebel und wenig Sicht, viel Wasser und wenig Grip, jedoch am Ende eine trockene Ideallinie, aber viele zum Teil schwere Unfälle. Dennoch war Teamchef David Ackermann nach vier Stunden Renndistanz mit dem Ergebnis durchaus zufrieden; immerhin konnten alle Fahrzeuge unbeschädigt und aus eigener Kraft die Ziellinie überqueren. Das war bei Weitem nicht jedem Team beim zweiten Rennen der Meisterschaft vergönnt.

Bei dem Boliden BMW M3 V6, Startnummer 424, handelte es sich um eine Leihgabe, da der eigene BMW sich noch im Wiederaufbau nach dem Unfall im letzten Rennen befand. Jens Riemer (Espelkamp), Carsten Welschar (Petershagen) und Teamchef David Ackermann (Döttingen) gingen mit dem BMW an den Start. Nach vier Stunden und schwierigen Bedingungen überquerte der BMW auf Rang sieben der Klasse die Ziellinie.

Andrei Sidorenko (Russland), Jörg Wiskirchen (Euskirchen) und Marc Jaussi (Schweiz) mussten dem Feld aus der Boxengasse hinterher starten. Startfahrer Wiskirchen spielte seine gesamte Routine aus und wurde nach drei Runden im BMW M3 V6, Startnummer 393, schon auf Rang acht der Klasse geführt und konnte den Wagen in Runde neun an Sidorenko übergeben, der die phantastische Vorarbeit von Wiskirchen fortsetzte. Nach zwei Reifenwechseln und vier Stunden hatte das Team 20 Rennrunden absolviert.

Für Dmitriy Lukovnikov (Russland) war es sein erster Einsatz auf dem Aston Martin Vantage SP10, Startnummer 181. Auch er haderte im Training mit den widrigen Umständen, schlug sich aber wacker. Im Rennen ließ er es zunächst ruhig angehen, versuchte seinen Platz zu behaupten und den Wagen nicht zu beschädigen. Mit zunehmender Renndistanz kam Lukovnikov immer besser in Schwung, übersah jedoch ein doppelt gelb geschwenktes Flaggensignal. Die Rennleitung reagierte prompt und brummte ihm eine Zeitstrafe von drei Minuten auf. Das sollte aber nicht der einzige Ausrutscher bleiben. Teamchef Ackermann, der Dmitriy Lukovnikov mit Marc Jaussi und Andrei Sidorenko zur Seite stand, rutschte bei seinem Versuch, die Rundenzeiten zu senken, ins Kiesbett, was jedoch ohne Folgen blieb. Das Quartett schaffte es nach vier Stunden, den Aston Martin auf Platz neun der Klasse ins Ziel zu bringen.

rent2Drive-racing

Eisige Temperaturen und die rutschige Strecke machten das Rennen sehr schwierig. Foto: rent2Drive-racing

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Essen auf Rädern
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Schulze Klima -Image
Werksverkauf Anhausen
Industriemechaniker
Titelanzeige
Nachruf Karl-Heinz Knops
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
5

Ab dem 28. Mai auf dem Unkeler Sportplatz

Deutsches Sportabzeichen in Unkel erwerben

Unkel. Es ist wieder so weit: Ab Donnerstag, dem 28.05.2026, besteht die Möglichkeit, zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr nach telefonischer Absprache das Deutsche Sportabzeichen auf dem Unkeler Sportplatz zu erwerben. Dies erfolgt im Rahmen von Training und Abnahme.

Weiterlesen

Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Door To Door Anzeige
10 Jahre NOWI
Innovatives rund um Andernach
Zukunft trifft Tradition KW 18
Betriebsferien Mai 2026
10 Jahre NoWi
Image