Eifelmuseum Mayen
Vortrag zur Geschichte der Mayener Keramikproduktion
Dr. Lutz Grunewald referiert über die Handwerkstradition
Mayen. Unter dem Titel „Wirklichkeit oder Fiktion? 2.000 Jahre Keramikproduktion in Mayen“ berichtet der Archäologe Dr. Lutz Grunewald von seinen neuesten Forschungsergebnissen zur Keramikherstellung im antiken Mayen. Die hier am Ort gefertigte Töpferware ist in der archäologischen Literatur europaweit bekannt. Kenner verbinden mit der sogenannten „Mayener Ware“ eine robuste Gebrauchskeramik, die in der spätrömischen Phase und im Frühmittelalter in hohen Stückzahlen gefertigt wurde und damals den Handel vom skandinavischen Raum bis in die Alpenregion prägte. Doch wann begannen in Mayen die ersten Töpferöfen zu brennen und bis wann kann die Herstellung nachgewiesen werden? In einer Art Zeitraffer soll die Entwicklung der Keramikfertigung beleuchtet und so ein Bild über das Töpferwesen von den ersten, vielleicht sogar schon in spätkeltischer Zeit liegenden Anfängen bis in die Neuzeit gegeben werden.
Museumsvortrag
Dr. Lutz Grunewald, „Wirklichkeit oder Fiktion? 2.000 Jahre Keramikproduktion in Mayen“ am 30. April um 20 Uhr im Foyer des Eifelmuseums, Genovevaburg. Der Eintritt ist frei.
