Allgemeine Berichte | 19.04.2015

Eifelmuseum Mayen

Vortrag zur Geschichte der Mayener Keramikproduktion

Dr. Lutz Grunewald referiert über die Handwerkstradition

Ein sehr seltener Fund: das Randstück eines Kruges mit bärtigem Männergesicht. Solche hart gebrannten Krüge wurden im Mittelalter produziert. Nur wenige Stücke zeigen eine derartige Verzierung. Foto Benjamin Streubel, RGZM/VAT

Mayen. Unter dem Titel „Wirklichkeit oder Fiktion? 2.000 Jahre Keramikproduktion in Mayen“ berichtet der Archäologe Dr. Lutz Grunewald von seinen neuesten Forschungsergebnissen zur Keramikherstellung im antiken Mayen. Die hier am Ort gefertigte Töpferware ist in der archäologischen Literatur europaweit bekannt. Kenner verbinden mit der sogenannten „Mayener Ware“ eine robuste Gebrauchskeramik, die in der spätrömischen Phase und im Frühmittelalter in hohen Stückzahlen gefertigt wurde und damals den Handel vom skandinavischen Raum bis in die Alpenregion prägte. Doch wann begannen in Mayen die ersten Töpferöfen zu brennen und bis wann kann die Herstellung nachgewiesen werden? In einer Art Zeitraffer soll die Entwicklung der Keramikfertigung beleuchtet und so ein Bild über das Töpferwesen von den ersten, vielleicht sogar schon in spätkeltischer Zeit liegenden Anfängen bis in die Neuzeit gegeben werden.

Museumsvortrag

Dr. Lutz Grunewald, „Wirklichkeit oder Fiktion? 2.000 Jahre Keramikproduktion in Mayen“ am 30. April um 20 Uhr im Foyer des Eifelmuseums, Genovevaburg. Der Eintritt ist frei.

Ein sehr seltener Fund: das Randstück eines Kruges mit bärtigem Männergesicht. Solche hart gebrannten Krüge wurden im Mittelalter produziert. Nur wenige Stücke zeigen eine derartige Verzierung. Foto: Foto Benjamin Streubel, RGZM/VAT

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Ostergruß
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa tauschte sich bei ihrem Besuch mit einigen Mitarbeitenden des Caritasverbandes aus.
48

Mayen. Beim Besuch des Caritas-Mehrgenerationenhauses in Mayen (MGH) hat die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes die Bedeutung generationenübergreifender Begegnungsorte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Im Rahmen der Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ machte sie deutlich, dass Orte wie Mehrgenerationenhäuser entscheidend dazu beitragen, Verständnis, Solidarität und faire Chancen für alle zu fördern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2248

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Anlagenmechaniker
Tag der offenen Tür
Innovatives rund um Andernach
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (April)
Anzeige KW 14
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in