Allgemeine Berichte | 24.05.2013, 12:24 Uhr

Meisterschaft im Dachdecker- und Klempnerhandwerk

„Zu den Besten gehören“

Die Prüfungsbesten zusammen mit Staatssekretär Uwe Hüser (5. v.l.) Pressefoto Seydel

Mayen. Getreu dem Leitgedanken des Bundesbildungszentrums des Deutschen Dachdeckerhandwerks (BBZ) in Mayen „Zu den Besten gehören“, wurden die erfolgreichen Absolventen des Studienjahrganges 2012/2013 in einer großen Semesterabschluss- und Meisterfeier verabschiedet. 97 Meisterbriefe wurden überreicht, davon 83 Meisterbriefe im Dachdeckerhandwerk und 14 im Klempnerhandwerk. In über 1.800 Stunden hatten sich die Teilnehmer des Dachdeckermeisterstudiums in der Kombination von Meistervorbereitung und Fachschulstudium seit August 2012 auf die Meisterprüfung vorbereitet. Rund 82 Prozent der aus ganz Deutschland, Österreich und den Niederlanden kommenden Teilnehmer, darunter zwei Frauen, haben es dann geschafft. Die erfolgreichen neuen Klempnermeister absolvierten von August bis Dezember 2012 einen auf die bereits erfolgreich abgelegte Dachdeckermeisterprüfung aufbauenden Vorbereitungslehrgang. In der mehr als voll besetzen Aula des BBZ wurden in einer Feierstunde, an welcher neben den Vertretern des Handwerks und des deutschen Dachdeckerhandwerks auch der 1. Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel und die Beigeordnete der Stadt Mayen Marika Kohlhaas teilnahmen, im Beisein vieler Familienangehöriger und Freunde die Meister geehrt. Die Festansprache hielt Staatssekretär Uwe Hüser vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz in Mainz. „Ich freue mich, dass so viele junge Dachdeckerinnen und Dachdecker ihr Handwerksstudium zum Fachleiter für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik und der Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen haben. Das Gleiche gilt für die Klempner, die heute ihre Meisterurkunde empfangen.

Das Handwerk ist ein bedeutender Wirtschaftsbereich in Rheinland-Pfalz und Dachdecker wie Klempner sind unerlässliche Partner zum Beispiel bei der Umsetzung der Energiewende. Dächer heutzutage sind technisch anspruchsvolle Bauteile, die gerade bei der Verwendung von Solartechnik viel Fachwissen und handwerkliches Geschick erfordern. Hier brauchen wir qualifizierte Fachkräfte, die den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz wettbewerbsfähig halten. In Anbetracht der guten Ausbildungssituation in Rheinland-Pfalz, mit der Möglichkeit zum Handwerksstudium und zur dualen Handwerksausbildung, sind wir diesbezüglich sehr gut aufgestellt“, betonte Staatssekretär Uwe Hüser. Prüfungsbeste bei den Dachdeckern waren Akio Finkenrath aus Bergneustadt in Nordrhein-Westfalen vor Nils Gehl aus Völklingen im Saarland und Christopher Wachter aus Wilhelmsthal in Bayern. Bei den Klempnern legte Timo Stein aus Betzdorf in Rheinland-Pfalz die beste Prüfung ab. Für einige der erfolgreichen Jungmeister wird der Abschied von Mayen nur kurz sein: Sie haben sich bereits zum neuen Meisterlehrgang im Klempnerhandwerk, der Mitte August zusammen mit dem Dachdeckermeisterstudium beginnt, angemeldet. Hierfür werden auch wieder rund 100 Teilnehmer erwartet.

Die Prüfungsbesten zusammen mit Staatssekretär Uwe Hüser (5. v.l.)Foto: Pressefoto Seydel

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dienstleistungen
2+1 Aktion
Dauerauftrag
Stellenanzeigen
Zukunft trifft Tradition KW 34
Titel 24H Notdienst
kostenfreie Stellenanzeige im Rahmen der "2+1" Aktion
SO 2 - Kirmes in Rheinbrohl _KW 34
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
35

Die zweite Septemberwoche bringt Bewegung in festgefahrene Situationen und sorgt bei vielen Sternzeichen für Momente, in denen Entscheidungen nicht länger aufgeschoben werden können. Zwischen beruflichem Ehrgeiz, privaten Bedürfnissen und dem Wunsch nach mehr Ausgeglichenheit entsteht eine interessante Mischung: Manche Vorhaben nehmen endlich Fahrt auf, während andere zunächst einen Umweg verlangen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
341

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
694

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen