Altendorf-Ersdorf feiert im ausverkauften Saal
Ausgelassene Stimmung beim Bohnenball
Altendorf-Ersdorf. Der Bohnenball in Altendorf-Ersdorf ist vom Grunde her eine uralte Veranstaltung, welche in den früheren Jahren immer vom Junggesellenverein durchgeführt wurde. Bereits seit einigen Jahren entwickelte sich die Veranstaltung immer mehr in Richtung eines Balls mit karnevalistischen Einlagen. Die Tradition gebot es früher, dass es für alle Besucher Berliner zu kaufen gab und in einen Berliner war dann eine Bohne eingebacken, und wer die Bohne traf, der wurde dann Bohnenkönig oder Bohnenkönigin. Die Veranstaltung war in den letzten Jahren leider eingeschlafen wurde aber in diesem Jahr von einigen Privatleuten unter der Schirmherrschaft der „Söße Möhne“ reaktiviert und das mit großem Erfolg. Rund 250 Jecken in bunten und phantasievollen Kostümen sorgten für ein ausverkauftes Haus. Aber eine kleine Änderung erwartete die Besucher; statt eine Bohne einzubacken, wurden die Tüten mit den Berlinern jeweils mit einem Los versehen und wessen Nummer dann am späten Abend gezogen wurde, der hatte das Glück, Bohnenkönig zu werden. Das Ganze wurde mit fetziger Musik von DJ „Mister Music“ unterlegt, so dass reichlich Gelegenheit gegeben war, das Tanzbein zu schwingen und das eine oder andere Kaloriechen vom Kölsch oder Wein abzutrainieren. Aber auch das Auge wollte bedient werden, und die Garde des Turnvereins Altendorf-Ersdorf machte den Auftakt und bekam für ihre Darbietungen reichlich Applaus. Die „Hochtürmer-Funken“ aus Houverath entführten anschließend in die 70er Jahre mit dem Musical „Grease“ und die Zeiten von John Travolta und Olivia Newton-Jones. Schmissige Tänze, tolle Hebefiguren und reichlich gelungene Interpretationen sorgten dann auch schnell für die erste Rakete des Abends. Die Mundartgruppe „Sibbeschuss“ hatte reichlich kölsche Tön dabei, da hielt es natürlich niemanden auf den Stühlen. Höhepunkt des Abends war jedoch der Auftritt des Männerballetts „Dicke Föös“, welche in die Zeit von Turnvater Jahn zurückgingen. Zu „Es lebe der Sport“ und „Karneval Tropicana“ und sorgte das 11-köpfige Ensemble für einen Lacher nach dem anderen. Wobei einer ganz traurig war, denn ein Teilnehmer der Gruppe hatte das ganze Jahr mittrainiert und konnte jetzt verletzungsbedingt nicht mitmachen, so dass nur 10 Föös auf der Bühne waren. Der Dank der Veranstalter galt vor allem den „Söße Möhn“ sowie den vielen Helfern vor und hinter der Bühne welche einen solchen Abend erst ermöglicht haben.
Flotte Tänze aus dem Musical „Grease“ begeisterten die Zuschauer.
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