Politik | 23.01.2013

JU starte Umfrage in Meckenheim

Bürger fordern mehr Polizei

Durchgehend besetzte Wache und mehr Fußstreifen sollen Sicherheit verbessern

Der JU-Vorsitzende Oliver Schäfer (rechts) übergibt die Ergebnisse der Umfrage gemeinsam mit Carsten Kolenda (links) an den Fraktionsvorsitzenden der CDU Joachim Kühlwetter. AT

Meckenheim. Eine Polizeiwache, die rund um die Uhr besetzt ist, mehr Fußstreifen insbesondere in den Wohngebieten und die konsequente Verfolgung von Straftaten fordern die Meckenheimer, damit sie sich in ihrer Stadt wieder sicherer fühlen. Dieses Ergebnis erbrachte eine Umfrage der Jungen Union (JU). Die im letzten Jahr durchgeführt wurde. 505 Meckenheimer beantworteten die Fragen. Deren Auswertung stellte der JU-Vorsitzende Oliver Schäfer gemeinsam mit Carsten Kolenda und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Joachim Kühlwetter vor. „Man hat gemerkt, dass dieses Thema die Meckenheimer sehr berührt“, schickte Schäfer seiner Präsentation voran. Die meisten hätten sich sehr viel Mühe gegeben, insbesondere bei den beiden Fragen, die über das Kreuzchen machen hinausgingen. Teilweise emotional aber auch mit guten sachlichen Vorschlägen hätten die Meckenheimer diese Chance genutzt, ihre Meinung kundzutun. Die Auswertung habe sich ab dem Fragebogen 300 stabilisiert, „sodass wir davon ausgehen, dass die Ergebnisse durchaus repräsentativ sind“, erläuterte Kolenda, der diesen Fragebogen entwickelt hatte. Rund 60 Prozent der Bürger, die sich beteiligt haben, fühlen sich in der Stadt unsicher. Ein Viertel sei auch bereits Opfer einer Straftat geworden. Während tagsüber das Sicherheitsgefühl durchaus noch gegeben sei, ändere sich dieses insbesondere an den Bahnhöfen in der Nacht. Rund 70 Prozent der Befragten fühle sich nachts auf der Straße unsicher, erläuterte die beiden JU-Mitglieder. Insbesondere die beiden Bahnhöfe und der Schulcampus wurden als Orte mit einem großen Unsicherheitsfaktor immer wieder genannt. Zwei Drittel der Befragten sei zudem der Meinung, dass sich in den letzten Jahren nichts gebessert habe und „genau da sehen wir einen großen Handlungsbedarf“, führt Schäfer aus. Kritik sei auch am Ordnungsaußendienst geübt worden. Rund 90 Prozent der Befragten forderten eine 24 Stunden besetzte Wache in der Stadt.  Auch der Einsatz von mehr Fußstreifen sei immer wieder von 82 Prozent der Befragten gefordert worden. Angesichts dieser Zahlen ergebe sich für die Politiker „die Pflicht zum Handeln“, ist sich Schäfer sicher. Er verwies auf die von dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Joachim Kühlwetter immer wieder gestellte Forderung nach einem Präsenzkonzept der Polizei in Meckenheim. „Am Bahnhof sollte man überlegen, die Parkplätze dort per Videokamera zu überwachen“, so die weiteren Vorschläge der JU-Mitglieder. Auch wenn sich schon vieles in Meckenheim getan habe wie die bessere Beleuchtung und der Rückschnitt des städtischen Grüns, um dunkle Ecken zu vermeiden, könne auch hier noch einiges verbessert werden. Die Ergebnisse der Umfrage übergaben die beiden JU-Mitglieder an den CDU-Fraktionsvorsitzenden Joachim Kühlwetter. Auch Bürgermeister Bert Spilles sowie die Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa ebenso wie die Staatsanwaltschaft werden ein Exemplar der Auswertung erhalten, kündigte Schäfer an.

AT

Der JU-Vorsitzende Oliver Schäfer (rechts) übergibt die Ergebnisse der Umfrage gemeinsam mit Carsten Kolenda (links) an den Fraktionsvorsitzenden der CDU Joachim Kühlwetter. Foto: AT

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