Volker Kozok spricht im Caritashaus
Die letzten Kriegstage in Meckenheim und die Ereignisse um die Brücke von Remagen
aus Meckenheim
Meckenheim. „Eine Brücke über den Rhein – Die Brücke von Remagen im März 1945“: Über dieses Thema und sein gleichnamiges Buch spricht Volker Kozok am Freitag, 8. Mai, ab 19 Uhr im Katholischen Familienbildungswerk Meckenheim (Caritashaus, Kirchplatz 1). Zu diesem Vortrag mit Diskussion laden der Förderverein LeseZeichen der Bücherei sowie der Verein Meckenheimer Stadtmuseum und Kulturforum gemeinsam ein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Anmeldung wird erbeten unter kontakt@lesezeichen-meckenheim.de oder info@stadtmuseum-meckenheim.eu Der Vortrag wird zum zweiten Mal angeboten, weil er im September 2025 sehr großen Zuspruch hatte.
Der Meckenheimer Autor Kozok ist Experte für Zeit- und Militärgeschichte und war mehr als 42 Jahre Bundeswehroffizier. Er schildert die Ereignisse in den letzten Kriegstagen in der Voreifel und die Einnahme der Brücke von Remagen. Dabei kommt Meckenheim eine besondere Bedeutung zu. Die Stadt war einen Tag nach den schweren Bombenangriffen am 5. März 1945 Ausgangspunkt für den Angriff der 9th Armored Division auf Remagen und das Ahrtal. Am Abend des 6. März kamen Lieutenant Timmermann und seine Männer in Meckenheim an und bereiteten sich auf den weiteren Angriff vor. Am 7. März schrieben sie Geschichte, als sie die unbeschädigte Eisenbahnbrücke bei Remagen einnahmen. In der Folge waren Meckenheim und die umliegenden Dörfer Aufmarschraum für die amerikanischen Divisionen, die über die Brücke auf die rechte Rheinseite setzten und bis zum Mai Deutschland befreiten.
Der Autor schildert die entscheidenden Tage im März und gibt einen Einblick in die Belastungen für die Einwohner der Voreifel und des Ahrtals in den letzten Kriegstagen. Der Vortrag gibt auch einen Überblick über die Kämpfe in der Voreifel und bei der Einnahme der Brücke.
