Ein Stück mehr Sicherheit
Die Politik muss auf die steigende Kriminalität reagieren
Meckenheim. Die von der Jungen Union angefertigte Studie bestätigt nur einen bekannten Eindruck, den viele Menschen von Meckenheim haben. Die Kriminalität in der Stadt und das mangelnde Sicherheitsgefühl bei großen Teilen der Bevölkerung sind eines der dringendsten Probleme, dem sich die Politik zu stellen hat. Als Maßnahmen wurden in der Studie von vielen Befragten eine dauerhaft besetzte Polizeiwache in Meckenheim und vermehrte Streifen von Polizei und Ordnungsamt - vor allem nachts und in den Wohngebieten zu Fuß - gefordert. Dem schließen sich die Jungen Liberalen Voreifel an. Es könne nicht sein, dass die Sicherheitskräfte selbst bei einer frühen Alarmierung erst aus Rheinbach oder Bonn anrücken müssten und dann häufig nur noch die Beweise aufnehmen könnten, äußerte man sich bei einem Treffen. Durch mehr Personal und längere Dienstzeiten entstünden allerdings auch höhere Kosten. Jedoch sei die Sicherheit der Bürger ein Gut, welches man nicht hoch genug einschätzen könne. Ein weiterer Vorschlag der Umfrage war eine Videoüberwachung, vor allem im Bereich des Schulzentrums. Dem stehen die JuLis Voreifel kritisch gegenüber. Wie der vergangene Anschlagsversuch am Bonner Hauptbahnhof zeige, reiche oft schon eine Kapuze, um einer Identifizierung zu entgehen. Für einen solch geringen Beitrag zur Sicherheit sei der Eingriff in die persönlichen Rechte aller Bürger ein viel zu hoher Preis, ist die einhellige Meinung der Jungen Liberalen Voreifel. Man freue sich aber auf die anstehenden Debatten und hoffe auf eine Lösung, die von allen politischen und gesellschaftlichen Kräften getragen werde.Pressemitteilung der
Jungen Liberalen Voreifel
