Ausstellung „KUNST-VOLL“ in Ersdorf eröffnet
Einblick in die Künstlervielfalt
Meckenheim. Mit einer Vernissage im Herrenhaus der Burg Altendorf wurde unter sehr großem Publikumszuspruch die Ausstellung „KUNST-VOLL“ eröffnet. Die Initiatorin Gisela Jensch, welche unter dem Künstlernamen Stella Doreé selbst ihre Bilder zeigte, konnte zur Eröffnung die stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Wiens begrüßen sowie die Musiklehrerin Brigitte Birth nebst ihrer Schülerin Anna Piel, welche dem Publikum „Schweizer Tänze“ auf der Blockflöte näher brachten. Heidi Wiens ging in ihrer Rede dann auf die Bedeutung der Kunst in Meckenheim ein und lobte das tolle Ambiente der Ausstellungsräume sowie die Vielfalt der hier ausgestellten Werke und die bunte Mischung der verschiedenen Kunstrichtungen in Meckenheim. „Meckenheim ist nicht nur Apfelstadt, sondern auch Kunststadt“, auf diese Formel brachte Heidi Wiens das vielfältige Wirken der hier ausstellenden Künstler. Die stellvertretende Bürgermeisterin bedankte sich bei Gisela Jensch und erzählte im Rückblick, dass diese stets immer eine Gruppe interessanter Künstler um sich geschart habe und sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt habe. Ein weiterer Willkommensgruß galt Mamadou Diakhate, der die Hälfte des Jahres im Senegal lebt und sich dort in einem Schulprojekt engagiert. Der Maler stellt in Ersdorf seine Acrylarbeiten vor und hat zusammen mit anderen internationalen Künstlern auch erfolgreich an der Berlinale teilgenommen. Einen Blick in die Vergangenheit erlaubte sich Heidi Wiens bei der Vorstellung von Engelbert Göttke, der zunächst selbst etwas ungläubig schaute, als Heidi Wiens an die 30 Jahre erinnerte, die man sich kennt. Heute macht Engelbert Göttke vor allem durch seine Fotografien von sich reden, welche sich meist durch Aufnahmen von Landschaft und Natur auszeichnen. In die Reihe der Künstler reiht sich auch Gisela Thielmann ein. Auch wenn diese nicht aus Meckenheim kommt, so hat sie doch schon einige Ausstellungen mit den Meckenheimer Künstlern mitgestaltet und erarbeitet Skulpturen, großformatige Plastiken und in den letzten Jahren auch Drucke auf Filterplatten. Die letzte der vorgestellten Künstlerinnen ist Karin Weiss, die Generalistin unter den hier Ausstellenden. Nicht nur ihre Malerei ist spannend, so kann man unter anderem auf einem Bild einen rostenden Jaguar bewundern, auch als kreative Märchenerzählerin hat sie sich längst über Meckenheim hinaus einen Namen gemacht und so gab es denn auch kleine und überaus kurzweilige Geschichten der sympathischen Künstlerin zu hören. Wie stark die Künstler im Meckenheimer Kulturleben verankert sind, wurde nicht zuletzt daran sichtbar, dass rund 80 Personen der Einladung zur Vernissage gefolgt waren und sich anschließend mit den jeweiligen Künstlern intensiv über ihr Schaffen austauschen konnten.
