Sanierung der Meckenheimer Hauptstraße hat endlich begonnen
Erster symbolischer Spatenstich
Meckenheim. Kürzlich konnten endlich die Bagger anrollen und die Baufirmen ihr Geschäft aufnehmen. Die lange geplante und endlich bewilligte Altstadtsanierung kann Wirklichkeit werden. Insgesamt soll die Hauptstraße in drei Phasen zur schönen „Visitenkarte der Stadt werden“, so Bürgermeister Bert Spilles. Eingeplant sind zweieinhalb Jahre Bauzeit. Das Projekt beläuft sich auf circa fünf Millionen Euro Gesamtkosten, davon sind 60 Prozent durch Fördermittel von Land und Bund gesichert, 40 Prozent kommen auf die Stadt und ihre Bürger zu. Es war ein zähes Ringen, bevor die Geschäftsleute und Anwohner der Hauptstraße diesem Anliegen zustimmen wollten. Aber schließlich siegten der Wunsch und der Wille, dass Meckenheims Altstadt einfach attraktiver werden muss. So sagte denn auch Bürgermeister Bert Spilles beim symbolischen Spatenstich, der diesmal ein Spitzhackenstich war: „Wie sich die Gesellschaft verändert, so muss sich auch der städtische Raum verändern. Wir müssen das Herzstück der Altstadt auf den neuesten Stand bringen.“ Ebenso äußerte sich auch der Vorsitzende des Meckenheimer Verbundes, Willi Wittges-Stoelben: „Ich bin froh, dass es jetzt nach fünf Jahren Verhandlungen und Diskussionen losgeht.“ Die Stadt hatte alle zu einem Umtrunk eingeladen, die an der Planung und jetzt Durchführung der Sanierung des zunächst ersten Abschnitts vom Niedertorkreisel bis zur Merler Straße beteiligt waren und sind. Dazu gehörten selbstverständlich alle Geschäftsleute und Anlieger der Hauptstraße, alle Planer, Vertreter der beteiligten Firmen, das CIMA-Projektteam, Peter Daube vom Fachbereich Verkehr und Grünflächen, Waltraud Leersch, techn. Beigeordnete, Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer, das Ingenieurbüro Becker und viele mehr. Der erste Bauabschnitt soll in drei Monaten beendet sein, dann folgt der zweite Abschnitt bis zum Kirchplatz und anschließend geht es bis zum Obertorkreisel. Der Verkehr wird so umgeleitet, dass es keine großen Umwege oder Staus gibt. Die Bevölkerung muss aber nicht auf die „Culinaria“ verzichten und auch das Weihnachtsgeschäft wird gesichert sein, da dann die Bauarbeiten ruhen. Schon vorab entschuldigte sich Spilles für eventuelle Störungen und Beeinträchtigungen. Während der gesamten Bautätigkeit heißt es trotzdem in der Hauptstraße: „Betreten der Baustelle erlaubt.“
Gleichzeitig mit der Straßensanierung wird auch der marode Kanal erneuert. René Düppen vom Erftverband freut sich über die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt, denn so muss die Straße nicht zweimal aufgerissen werden. Für alle noch anstehenden Fragen, Anregungen und Bitten steht der Meckenheimer Bevölkerung von montags bis freitags das Baustellenbüro in der Neustraße 14a zur Verfügung. Von 12 bis 13.30 Uhr sind Peter Daube und das CIMA-Projektteam mit Dr. Wolfgang Haensch und Lilian Lengwenat zu sprechen.
Der Beginn des Bauabschnitts „Niedertorkreisel-Merler Straße“ wurde mit einem Umtrunk gefeiert.
