Meckenheimer Grüne plädieren für Elektro-Bürgerauto
Flexible Mobilität für die Ortsteile ermöglichen
Meckenheim. Die Nahverkehrsanbindung der Ortsteile verbessern und zugleich für aktiven Umweltschutz werben, beides zugleich ermöglicht ein Elektro-Bürgerauto.
Deshalb plädieren die Meckenheimer Grünen dafür, die Einrichtung eines solchen Autos für die Ortsteile zu prüfen. „Ein E-Bürgerauto gewährleistet flexible Mobilität, vor allem für ältere Menschen. Im Unterschied zum Bus ist es nicht an Fahrpläne gebunden und fährt direkt bis vor die Haustür”, erläutert Tobias Hasenberg. Insofern hält der grüne Kreistagskandidat, dessen Wahlbezirk 3 unter anderem Altendorf-Ersdorf und Merl umfasst, ein E-Bürgerauto für eine sinnvolle Ergänzung zu unterstützenswerten Forderungen nach einem noch bedarfsgerechteren ÖPNV, etwa durch mehr Nachtbusse oder einen „Citybus“.
Das preisgekrönte Konzept des Elektro-Bürgerautos weist gegenüber dem herkömmlichen ÖPNV geringere Investitionskosten auf. Hinzu kommt, dass Meckenheim mit der „Stromtankstelle“ am Rathaus bereits über die notwendige Infrastruktur verfügt. In der Pionierkommune Oberreichenbach (Baden-Württemberg) gibt es dank zahlreicher ehrenamtlicher Fahrer seit 2012 ein Bürgerauto. Zur telefonisch vereinbarten Zeit wird der Fahrgast zuhause abgeholt und zum Zielort gebracht. Da nur eine Betriebskostenpauschale erhoben wird, braucht es für die Dienstleistung keine Genehmigung im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes.
Pressemitteilung von
Bündnis 90/Die Grünen
Ortsverein Meckenheim
