Allgemeine Berichte | 22.04.2015

Freizeit und Landwirtschaft im Dialog

Gemeinsam für gegenseitige Rücksichtnahme

Informierten über die gegenseitige Rücksichtnahme auf Wirtschaftswegen: Vertreter der Meckenheimer Obstbauern, die Landwirtschaftskammer NRW, der ADFC und die Stadt Meckenheim.  Stadt Meckenheim

Meckenheim. In Meckenheim wird Lebensqualität besonders großgeschrieben. Dafür sorgt alleine schon der grüne Gürtel um die Stadt.

Jetzt im Frühjahr herrscht gerade auf den Wirtschaftswegen in und um die Obstanbaugebiete Hochbetrieb. Landwirte fahren mit dem Traktor, um ihre Felder zu bestellen und ihre Obstanlagen zu pflegen. Auch

Radfahrer nutzen die autofreien, gut geteerten Wege gerne für entspanntes Radeln. Zudem ist es für jeden Spaziergänger und Hundebesitzer ein Vergnügen auf diesen Wegen die Natur zu genießen.

Dabei kommt es hin und wieder zu Konflikten, weil Landwirte, Radfahrer und Fußgänger manchmal unterschiedliche Ansichten über die Nutzung und das richtige Verhalten auf diesen Wegen haben.

„Die Wirtschaftswege sind nicht breit, die Trecker schon“, so Ralf Nörthemann, Obstbaubetriebsberater der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Die Meckenheimer Landwirte, die Stadt Meckenheim und die Meckenheimer Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) haben deshalb in einem Pressegespräch auf die gemeinsame Nutzung der Wirtschaftswege hingewiesen und für eine gegenseitige Rücksichtnahme plädiert. Rund 20 Plakate in den Obstanlagen weisen auf die gegenseitige Toleranz hin. Seitens der Landwirte hob Martin Hörnig heraus, dass er und seine Kollegen mit den großen Geräten die geteerten Wege nicht verlassen können, da ansonsten die Randbereiche der Wege geschädigt werden und die Wege unnötig verschmutzen, wenn der Traktor ins Feld ausweichen muss. Die generellen Verschmutzungen werden von den verursachenden Betrieben, auch der Baumschulen, regelmäßig beseitigt. Kleinere Ausbesserungen der Wege nehmen die Obstbauern in Eigenregie vor. Angesprochen wurde weiterhin ein vorausschauendes Fahren sowohl mit dem landwirtschaftlichen Gefährt, als auch mit dem Fahrrad, um mögliche Gefährdungen zu minimieren. Auch die Geschwindigkeit soll entsprechend angepasst werden.

Dieter Ohm vom ADFC betonte, dass bisher das Miteinander auf den Wegen hervorragend laufe. Die Radfahrer hätten großes Verständnis und seien froh über geteerte Wirtschaftswege. Bisher seien ihm noch nie Beschwerden zu Ohren gekommen. Die große Attraktivität Meckenheims auch für die Radfahrer mache die Infrastruktur der Stadt, die sich seit Jahren als fahrradfreundliche Stadt benennen darf, und im letzten ADFC-Fahrradklimatest großartig benotet worden ist, und die vielen sehr gut zu befahrenden Wege durch die Natur, aus.

Dirk Schwindenhammer, Vertreter der Stadt und Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Tourismus, stellte heraus, dass die Stadt Meckenheim die Aktion unterstütze und die Landwirtschaft, den Tourismus und die Naherholung gleichermaßen fördere.

Pressemitteilung der

Stadt Meckenheim

Informierten über die gegenseitige Rücksichtnahme auf Wirtschaftswegen: Vertreter der Meckenheimer Obstbauern, die Landwirtschaftskammer NRW, der ADFC und die Stadt Meckenheim. Foto: Stadt Meckenheim

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