Politik | 06.02.2013

Gewerbegebiet wird kleiner

Grundstücksverhandlungen mit Landwirten dauern an

Meckenheim. Die Erweiterung des Gewerbegebiets wird abgespeckt. Dem stimmten sowohl der Stadtentwicklungsausschuss, als auch einen Tag später der Rat zu. Um das Bauleitplanverfahren nicht unnötig in die Länge zu ziehen, habe man sich auf den Kompromissvorschlag der Bezirksregierung eingelassen, die Fläche für den geplanten „Unternehmerpark Kottenforst“ entlang der L261 (Meckenheimer Allee) zu verringern, erläuterte der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt im Ausschuss für Stadtentwicklung.

Ein entsprechender Aufstellungsbeschluss für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes wurde einstimmig von Fachausschuss und Rat  beschlossen. Ohnehin sei der Ausbau des Gewerbegebietes in mehreren Abschnitten geplant und sollte  auch bei der größeren Variante mit 35,27 Hektar Baufläche erst in 15 Jahren komplett abgeschlossen sein. Jetzt wurde jedoch abgespeckt. Zwölf Hektar weniger und damit rund 23 Hektar sind es, die jetzt für neues Gewerbe zur Verfügung stehen.  „Es geht darum, dass die Bezirksregierung uns an die landesplanerischen Voraussetzungen heranführen möchte. Wir sollen in kleineren Etappen vorgehen“, erläutert Stadtplanerin Waltraud Leersch den Hintergrund der Änderung. Dennoch sei es bei Bedarf später möglich, die übrigen Flächen wieder einzubeziehen.

Nutznießer dieser Veränderung sind sowohl der Hundesportverein als auch der Kleintierzüchterverein, die damit fürs erste auf den gepachteten Flächen bleiben können.

Die Verträge laufen weiter und verlängern sich automatisch auf zwei beziehungsweise fünf Jahre.

Dem Toom-Markt in der Neuen Mitte, der einem Netto Discounter weichen wird, könnte grundsätzlich auf diesen neuen Gewerbeflächen ein Alternativ-Standort angeboten werden, bestätigte Leersch auf Anfrage des BfM-Fraktionsvorsitzenden Johannes Steger. Die Verhandlungen mit den Eigentümern der Flächen seien hingegen noch nicht abgeschlossen, berichtete Witt im Stadtentwicklungsausschuss. Sie seien mit dem angebotenen Preis nicht einverstanden gewesen, so dass man von einem Sachverständigen nun ein Gutachten erstellen lasse, welches einen Verkaufspreis für die Flächen festlege. Dieses Gutachten werde in Kürze vorliegen. Hinzu komme, dass die Landwirte eher an Ersatzflächen interessiert seien, wo sie weiter Landwirtschaft betreiben können. AT

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