Tagestour des Meckenheimer Bürgervereins
Großkonzern und Familienbetrieb
Mitglieder besuchten zwei vollkommen unterschiedliche Produktionsstätten
Meckenheim. In seiner Reihe „Stationen deutscher Industriekultur“ besuchten Mitglieder des Meckenheimer Bürgervereins unter Leitung von Klaus Peter Treche das Mercedes-Benz-Werk in Düsseldorf sowie das Edelstahlwerk Schmees in Langenfeld, zwei Produktionsstätten völlig unterschiedlicher Art: das hochmoderne und voll automatisierte Montagewerk von Mercedes Benz mit seinen rund 6.500 Mitarbeitern und ein im Familienbesitz geführter Betrieb mit etwa 150 Mitarbeitern.
Im Werk der Daimler AG in Düsseldorf befindet sich die Produktion von Transportern der Modellreihe Sprinter von Mercedes sowie Crafter von Volkswagen, die von Robotern montiert werden, Arbeiter sind an den Montagebändern kaum zu sehen, erst bei der Fertigung der Innenausstattung legen sie Hand an. Etwa 750 Einheiten verlassen nach diesem Fertigungsprozess pro Tag das Werk.
Das Besichtigungsprogramm in Langenfeld begann mit einem kurzen Überblick über die 1961 in einer Garage begonnene Geschichte der Edelstahlwerke Schmees. Seit 1992 gibt es ein weiteres Werk in Pirna/Sachsen. Je nach Anforderung der Auftraggeber kommen unterschiedliche Formverfahren wie Maschinenformfertigung, Keramikgussverfahren oder Sandgussverfahren zur Anwendung. Dabei werden jährlich rund 1200 Tonnen Edelstahl zu hochwertigen Maschinenteilen verarbeitet. Ein absoluter Höhepunkt bei der Besichtigung war der Abstich des 1600 Grad heißen Stahls in einen Transportbehälter, aus dem er anschließend in vorbereitete Gussformen gefüllt wurde.
Pressemitteilung des
Bürgervereins Meckenheim e.V.
