Finanzierungslücke beim Sportplatz in Altendorf-Ersdorf
Hauptausschuss macht den Weg zur Deckung frei
Meckenheim. Große Erleichterung beim SC Altendorf-Ersdorf e.V. nach der Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrats am 7. Mai. Worum ging es? Zwei Jahre lang hatte der Verein um die Modernisierung des Sportplatzes in Altendorf gekämpft.
Langwierige Verhandlungen mit der Stadtverwaltung, den Fraktionen im Rat und bauausführenden Firmen waren erforderlich. Rund 60.000 Euro aus eigenen Mitteln brachte der Verein auf, dazu 3.360 Arbeitsstunden als Eigenleistung, um einen modernen Sportplatz zu schaffen. Schließlich wurde ein Übertragungsvertrag des Vereins mit der Stadt geschlossen, der Eigentumsverhältnisse, Miete, Pflege, Nutzung und so weiter festlegte.
Hilfe bei der Stadt gesucht
Als eigentlich alles geregelt war, stellte sich beim Bau heraus, dass die in den 70er Jahren gelegte untere Schicht aus Lava nicht mehr heutigen Normen genügte. 730 Tonnen Lava mehr als geplant wurden gebraucht, eine Kostenvermehrung von rund 19.000 Euro. Das konnte der Verein nicht mehr leisten und suchte Hilfe bei der Stadt.
In der Sitzung des Hauptausschusses am 7. Mai wandte sich der Vereinsvorsitzende Johannes-Josef Schönenberg beim Tagesordnungspunkt Einwohnerfragestunde an die Fraktionen und stellte die Frage, ob man bereit sei, die letzten für die Fertigstellung 19.000 Euro zu bewilligen.
Spontan stimmte Hermann-Josef Nöthen (BfM) zu. Ihm folgten die Vertreter der SPD, FDP und CDU. Schönenberg dankte im Namen des Vereins für diese eindeutige politische Unterstützung, die den Abschluss des Projektes ermöglicht.
Pressemitteilung der
Wählervereinigung
Bürger für Meckenheim (BfM)
