Gemeinsame Fronleichnamsfeier in Meckenheim
Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Meckenheim. Ursprünglich sollte das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, Fronleichnam, auf dem Stephansberg stattfinden. Aufgrund des bisherigen wechselhaften Wetters hatte sich die Katholische Gemeinde Meckenheim jedoch entschlossen, die gemeinsame Fronleichnamsfeier von St. Jakobus d. Ä., Ersdorf, St. Johannes d. T., Meckenheim und St. Martin, Wormersdorf, in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zu halten. Die feierliche Messe wurde vom leitenden Pfarrer, Dr. Reinhold Malcherek und Pfarrvikar Franz-Josef Steffl zelebriert. Unter der Mitwirkung des Musikzuges des Stadtsoldaten-Corps und des Kirchenchores erlebten die Besucher eine beeindruckende Feier. Eingeladen waren an diesem Tag auch die Kommunionkinder in ihrer Kommunionkleidung.
Ausgangspunkt der Predigt von Pfarrer Reinhold Malcherek war das Evangelium von der Brotvermehrung. Abgeleitet vom mittelalterlichen Sprichwort der Minnesänger „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“, fragte Malcherek „Was für ein Lied sollen wir singen, wenn wir das Brot des Lebens empfangen?“
Er kam zu dem Schluss, dass wohl an erster Stelle ein Dankeslied steht, für das vorbehaltlose Geschenk. An zweiter Stelle nannte er die Aufgabe, mit anderen zu teilen, als Beschenkte selber zu schenken, „daran erkennt man uns, wir teilen und öffnen damit die Herzen“, sagte Malcherek. Nach der Feier der Eucharistie formierten sich die Gläubigen zur Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Am Zeughaus des Stadtsoldaten-Corps in der Prof. Scheben-Straße und am Seniorenwohnheim hielt die Prozession an den aufgestellten Altären inne, um Fürbitten und Gebete zu sprechen. Nach der Prozession folgten viele Teilnehmer der Einladung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft in die Schützenhalle.
Die Fronleichnamsprozession in Meckenheim begann nach der Messe an der Pfarrkirche.
