Kirchenchor Sankt Michael Merl reiste vier Tage lang
Im Chor zu Flanderns schönsten Städten
Merl/Leuwen/Antwerpen/Brüssel/Brügge/Gent. Auf dem Plan der diesjährigen Chorreise des Kirchenchors Sankt Michael Merl standen die schönsten Städte Flanderns und deren kulturelle Schätze. Es wurde eine wahre Entdeckungsreise voller Highlights, wozu nicht zuletzt die kunsthistorische Sachkunde eines der 30 Teilnehmer beitrug. So waren die vier Tage gespickt mit bleibenden Eindrücken - und eigentlich zu kurz. „Tot ziens“, hieß es denn am Ende auch einstimmig: „Wir kommen gerne wieder“. In dem schmucken Städtchen Leuwen oder Löwen, der Provinzhauptstadt von Flämisch-Brabant, beeindruckten nicht nur die filigranen Formen des Rathauses, sondern auch die Schatzkammer von St. Peter mit dem Abendmahlsaltar von Dirk Bouts. Natürlich führte auch kein Weg am Oude Markt vorbei, der „längsten Theke der Welt“, mit Bierspezialitäten aus 40 Brauereien. Durst musste dort niemand leiden. In Antwerpen ging es zum Bravobrunnen und in die Liebfrauenkathedrale mit ihren eindrucksvollen Rubensgemälden. In der Hafenstadt erwartete die Reiseteilnehmer aber auch ein Special, nämlich eine heimatkundliche Spurensuche. Jan Pieter van Baurscheidt, 1669 in Wormersdorf geboren, hat als Holzbildhauer in Antwerpen gearbeitet und ist dort 1728 gestorben. Beichtstühle, Kanzel und Orgelprospekt sind von ihm heute noch in der Carolus Borromeuskerk zu sehen. Auf dem Programm in der Hauptstadt Brüssel standen selbstverständlich auch das Verwaltungsviertel der EU und das in neuem Glanz strahlende Atomium von der Expo 1958. In Brügge führte ein romantischer Weg am Minnewater und Beginenhof vorüber zum Sint-Jansspitaal und zur Liebfrauenkirche mit der Madonna von Michelangelo. Erholung vom Dauerregen brachte die abschließende Einkehr am Grotemarkt mit Blick auf den mächtigen Belfried. Gent, das „Manhattan des Mittelalters“, bezeugt seinen alten Reichtum als Tuchhandelsstadt immer noch durch seine mächtigen Türme und Gildehäuser. In der Kathedrale St.Bavo, der Taufkirche Kaisers Karl V., konnte die Reisegruppe den berühmten Genter Altar der Brüder Van Eyck bewundern. Er fasziniert immer noch mit seinem geheimnisvollen Bildprogramm und seinen detailgenau wiedergegebenen Stoff- und Naturdarstellungen. Der Rückweg schließlich führte über Mons, Europas Kulturhauptstadt 2015 und passender Ort für einen historischen Überblick zur Musik unseres Gastlandes - von Orlando di Lasso, 1530 in Mons geboren, bis hin zu Jacques Brel aus Brüssel. Und den konnte der Gruppe zum Abschluss der Reise keiner besser geben als ihr Chorleiter Bernhard Blitsch. Bei der Einkehr im Kaminzimmer an der Steinbachtalsperre fand die glückliche Reise einen fröhlichen Ausklang.
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