Lüftelberger Wehr feiert Tag der offenen Tür
Jugend demonstriert Schlagkraft
Ehrungen, Übungen und viele Gäste sorgten für eine gelungene Veranstaltung
Lüftelberg. Zu ihrem diesjährigen Tag der offenen Tür konnte der Löschgruppenführer Manfred Schmitz unter anderem den Stadtwehrleiter Günter Wiegershaus sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Wiens begrüßen. Gemeinsam ehrte man Michael Jost für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr und ein Erinnerungsfoto gab es für Johannes Hahnenberg, welcher im vergangenen Jahr von der aktiven in die Ehrenabteilung gewechselt hat. Ein weiterer Willkommensgruß galt den Wehren aus Altendorf-Ersdorf, Merl, Röttgen und Meckenheim, welche es sich nicht hatten nehmen lassen, ihren Kollegen aus Lüftelberg einen Besuch abzustatten. Wollte man den Tag der offenen Tür zunächst mit einem Dämmerschoppen vor dem Feuerwehrhaus beginnen lassen, so machte das Wetter hier einen kräftigen Strich durch die Rechnung und es ging in die Feuerwehrhalle, wo dann auch auf einer Leinwand das Geschehen bei der Fußball-WM verfolgt werden konnte, rund 40 Besucher ließen sich diese Form des Public Viewings nicht entgehen. Am Sonntag klarte das Wetter dann pünktlich auf und zahlreiche große und kleine Besucher kamen dann auch aus dem Ort zu ihrer Wehr. Für die Kinder hatte man eine Hüpfburg aufgebaut und zusätzlich gab es Wasserspiele, sodass sich die Erwachsenen auch einmal ganz ungezwungen unterhalten konnten. Auch die Küche konnte man getrost kalt lassen, denn für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Löschgruppenführer Manfred Schmitz kümmerte sich höchstpersönlich um den Kaffeenachschub, denn das heiße Getränk war trotz einiger Sonnenstrahlen bestens gefragt. Sehr gespannt auf ihren Einsatz waren die Mitglieder der Jugendwehr, mussten diese doch in einer Übung den Aufbau einer Wasserversorgung demonstrieren. So hieß es Platz nehmen im großen Feuerwehrwagen und damit einmal durch den Ort, bevor es mit Blaulicht und Martinshorn wieder zurück ging. Dann hieß es Lagebeurteilung und dann mussten die passenden Schläuche gelegt werden, damit es aus 2 C-Rohren Wasser gab, womit der imaginäre Brand gelöscht werden konnte. Manfred Schmitz kommentierte die Übung am Mikrofon, sodass auch alle Besucher den Sinn verstanden und machte darauf aufmerksam, dass nach jedem Einsaz und jeder Übung das Aufräumen mitunter der Teil sei, der am längsten dauerte, denn auch hier galt es die Schläuche komplett wieder zu leeren, aufzuwickeln und korrekt im Feuerwehrwagen zu verstauen. Die Lüftelberger Wehr besteht derzeit aus 14 aktiven Feuerwehrleuten, darunter zwei Frauen und 11 Mitgliedern der Jugendwehr, darunter drei Mädchen sowie der Ehrenabteilung.
Besonderen Spaß hatten die Kleinsten auf der Hüpfburg.
