Statt-Sitzung der Meckenheimer Prinzengarde
Karnevalseröffnung in der Altstadt
Livemusik mit der „Revival Band“
Meckenheim. Mit der STATT-Sitzung in der Schützenhalle ist der Karneval in der Meckenheimer Altstadt offiziell eröffnet. Obwohl die Karnevalssitzung der Prinzengarde schon seit einigen Jahren „STATT-Sitzung“ heißt, fragt sich so mancher, was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat.
Liederhefte für die Narren
Der Kommandant der Prinzengarde, Friedel Groß, erklärt es so: „In den meisten Sitzungen spielen sich die Ereignisse auf der Bühne ab, das Publikum bleibt mehr oder weniger im Hintergrund. Wir möchten aber, dass die Närrinnen und Narren mit einbezogen werden, zum Beispiel beim gemeinsamen Singen von neuen und alten Karnevalsliedern.“ Die in Meckenheim bekannte „Revival-Band“ hatte eigens dazu Liederhefte an das bunt kostümierte Publikum verteilt. Gleich zu Beginn der Veranstaltung begleitete das Fanfarencorps der Prinzengarde unter der Leitung vom Ersten Vorsitzenden, Sven Schnieber, die Meckenheimer Kinderprinzessin Hanna I. und ihre Hofdame Joy auf die Bühne. Hanna I. war in bester Karnevalslaune und verkündete vor dem gesamten Publikum, darunter Bürgermeister Spilles, Ehefrau Christine und viele andere Honoratioren: „Mit Mama, Papa, kleiner Schwester Nena und Hund, geht es beim Karneval bei uns rund.“ Zusammen mit den Gästen im Saal sangen Hanna I. und Joy das Lied: „Ich bin noch nicht groß….“ und die „Ruude Stümpche“ und die Kindertanzgruppe tanzten dazu. Friedel Groß mischte sich unter die Kindertanzgruppe und musste feststellen, dass einige Mädchen nicht nur groß, sondern riesengroß waren. Ein großes Lob ging an alle Trainerinnen, die sich während des ganzen Jahres um die Kinder kümmern und mit ihnen die tollen Tänze einüben. Tine Schwarz, ein Einzelmariechen, das kaum im Karneval auftritt, konnte bei der STATT-Sitzung ihr Können zeigen und erntete großen Applaus.
Flotte Tanzeinlagen
Die Lachmuskeln wurden stark strapaziert beim Auftritt des Showtanz-Herrenballetts „Deeke Föös“ aus Altendorf-Ersdorf unter der Regie von Ferdie Hilberath und Trainerin Sabrina Schnieber. Immer wieder gab es flotte Tanzeinlagen der verschiedenen Formationen der Prinzengarde. Und nicht zu vergessen die Mit-sing-Aktion der Revival-Band. Darunter waren Schlager wie „Heut brennt mein Iglu…“, „Eemol Prinz ze sinn…“ oder der Ohrwurm „Wenn mir Kölsche singe.“ Der Elferat hatte sich dezent zurückgezogen und statt auf der Bühne zu repräsentieren, stellte er den Service an der Getränkeausgabe sicher. Eine Neuerung gab es bei der beliebten Sitzung: Die Bühne war nicht mehr mitten im Raum, sondern an der Längsseite der Halle. Die Band hatte sich die Veränderung gewünscht, da so der Kontakt zum Publikum besser sei. Mit Gesang und bester Laune hielten es die Jecken lange aus auf der STATT-Sitzung in der Schützenhalle. Ein Zeichen, das es allen gut gefallen hat.
Immer wieder beliebt, die „Mitsingaktion“ der Kölschen Band „Revival“.
Einzelmariechen Tine Schwarz beeindruckte das jecke Volk mit ihren Tanzdarbietungen.
