SG BG Bonn/Meckenheimer TuS
Kölner zeigten sich in der Endphase sehr nervenstark
Meckenheim. Die Basketball-Herrenmannschaft der SG BG Bonn/ Meckenheimer TuS muss sich in der 2. Regionalliga der DJK Südwest Köln mit 62:75 geschlagen geben.
Die Heimers fanden in dem Spiel lange keinen Rhythmus und lagen in der 28. Minute immer noch mit 15 Punkten zurück.
Ein fulminanter Endspurt brachte fast noch die Wende (62:66, 38. Minute), am Ende brachten die Gäste das Spiel aber nach Hause.
Die Trainingswoche spiegelte sich in dem Spiel wieder, nur eine Trainingseinheit konnte mit annähernd kompletter Mannschaft absolviert werden. Krankheit und berufliche Verpflichtungen verhinderten einen geregelten Trainingsablauf. Das zeigte sich zu Beginn sehr deutlich, die Gastgeber fanden besonders offensiv nicht gut in die Partie.
Trainer Torsten Schierenbeck wollte von seinem Team nach den vergangenen Spielen zudem auch deutlich mehr Biss und Physis sehen. In diesem Punkt war das Team von Beginn an gewillt, die Vorgaben umzusetzen.
Die Kölner kamen damit zuerst sehr gut zurecht und setzten die SG mit einer sehr guten Trefferquote unter Druck. Die Gäste trafen trotz guter Verteidigung auch schwierige Würfe, während die Heimers im Angriff viel zu überhastet agierten. Einige unnötige Ballverluste, wie Schrittfehler und Fehlpässe, kamen erschwerend hinzu. Sie lagen folgerichtig recht schnell zurück, in der besagten 28. Minute sogar mit 42:57. Punkt für Punkt kämpften sich die Bonn-Meckenheimer heran, in der 32. Minute bis auf vier Punkte. Köln fing sich wieder.
Es entwickelte ein offener Schlagabtausch. In der 38. Minute schien bei vier Punkten Rückstand immer noch alles möglich. Ein schlechter Wurf und ein Ballverlust, den die DJK im Gegenzug nutzte, brachten die Entscheidung. In der letzten Minute der Partie versuchten die Heimers, mit taktischen Fouls die Wende zu erzwingen. Köln blieb allerdings nervenstark und traf alle Freiwürfe. „Wir sind in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gekommen. 44 kassierte Punkte in Hälfte eins sind zudem zu viel.
Die Mannschaft hat aber von Beginn an eine hohe Einsatzbereitschaft und Aggressivität gezeigt, darauf lässt sich für den Rest der schwierigen Saison aufbauen“, resümierte der Trainer.
Es spielten: Terlecki (13 Punkte), Zimmermann (11), Kube (10), Klär (7), Gloeckner (6), Bauz (5), Sävert (4), Walter, Sattarov, Marquez Valasek (je 2), Bergmann.
