Allgemeine Berichte | 19.04.2026, 20:11 Uhr

Tiergestützte Pädagogik gestärkt

Lions Clubs Bonn-Rhenobacum und Meckenheim-Wachtberg fördern gemeinsam

Symbolischer Scheck fürs „Ponycamp“ (von links nach rechts: Präsident Karl Böttcher (LIons Cub Meckenheim-Wachtberg), Schüler Jack und Matteo, Pastpräsiden Georg Persch (Lions Club Bonn-Rhenobacum
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Ponycamp in der Lüftelberger „Reitschule mit Herz“

Alfter. Die tiergestützte Pädagogik ist an der Waldschule von je her sehr wichtig. Es gibt drei ausgebildete Schulhunde und zwei Kaninchen, die voll in den Schulalltag integriert sind. Die Erfahrung auf diesem Gebiet ist durchweg positiv. Die Beobachtungen zeigen wie die Kinder im Kontakt mit den Tieren Momente der Freude, der Unbeschwertheit und des Vertrauens entstehen. Auf diesen Erfahrungen kann im pädagogischen Bereich dann weiter aufgebaut werden.

Weil die Waldschule so gute Erfahrungen mit diesem tiergestützten Ansatz gemacht haben, hat sie dieses Angebot weiter ausgebaut.

Ein reittherapeutisches Angebot konnte auf Spendenbasis im Schuljahr 2023/24 erstmals Schüler*innen erstmals im Schuljahr 2023/24 der Waldschule ermöglicht werden. Im „Ponycamp“ der „Reitschule mit Herz“ in Lüftelberg erhielten sie die Gelegenheit, den Umgang mit Ponys spielerisch und liebevoll zu erlernen. Seitdem versuchen der Leiter der Waldschule Jan Peter Meyer und die stellvertretende Leiterin Nicola Schiffer Spenden zu generieren, damit dieses Projekt in jedem Schuljahr fortgeführt werden kann.

Die Reitlehrerin Luisa Lehnhoff–Mörtel bringt mit ihren Shetland-Ponys einmal wöchentlich in behutsam aufgebauten, kleinschrittigen Einheiten der Schülerschaft den sicheren Umgang mit Pferden, das Streicheln, Führen und Pflegen der Tiere sowie erste Voltigier- und Reitübungen bei. Durch die vielfältigen Aufgaben wachsen die Kinder über sich hinaus. Sie überwinden Ängste, stärken ihr Selbstbewusstsein und erleben unmittelbar, wie sie neue Fähigkeiten entwickeln. Für viele der teilnehmenden Kinder ist das Ponycamp ein Ort der Ruhe und Geborgenheit – eine Zeit ohne Sorgen, in der sie loslassen und einfach nur Kind sein können. In der liebevollen, naturnahen Atmosphäre blüht jedes einzelne Kind auf ganz individuelle Weise auf.

Beide Lions Clubs zeigten sich sehr beeindruckt von diesem pädagogischen Konzept, das von den Pädagogen Jan Lichtenthäler und Lara Buran begleitet wird.

Bei der gemeinsamen Übergabe der finanziellen Unterstützung von 2000 Euro konnten sich der Pastpräsident Georg Persch vom Lions Club Bonn-Rhenobacum und der Präsident des Lions Club Meckenheim-Wachtberg Karl Böttcher davon überzeugen, wie wie wertvoll dieser pädagogische Ansatz ist und wie schnell sich die Kinder auf die ihnen völlig fremden Tiere einlassen und Vertrauen schöpfen konnten. Die Schüler Jack und Matteo überreichten den Lions selbstgefertigte Dankeskarten.

Reittherapeutin Louisa Lehnhoff-Mörtel im Element mit den Kindern

Reittherapeutin Louisa Lehnhoff-Mörtel im Element mit den Kindern Foto: Gudrun Mieth-Leichsenring

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Symbolischer Scheck fürs „Ponycamp“ (von links nach rechts: Präsident Karl Böttcher (LIons Cub Meckenheim-Wachtberg), Schüler Jack und Matteo, Pastpräsiden Georg Persch (Lions Club Bonn-Rhenobacum Foto: Gudrun Mieth-Leichsenring

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