Hilfe Ukraine aktiv
Meckenheim hilft unterstützt Ukraine mit Feuerwehrfahrzeugen und Hilfstransporten
aus Meckenheim
Meckenheim. Seit mehr als 1.650 Tagen verteidigt sich die Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. Luftalarm, Angriffe, Warnmeldungen und der Gang in Schutzräume gehören für viele Menschen weiterhin zum Alltag. Meckenheim hilft e.V. zieht deshalb eine Bilanz der vergangenen 18 Monate - und macht zugleich deutlich: Der Bedarf an verlässlicher Hilfe bleibt groß.
In den vergangenen 18 Monaten hat der Verein zwölf Hilfstransporte in die Ukraine organisiert und persönlich begleitet. Die Hilfe erreichte unter anderem Partner in Boryslaw, Lwiw, Kyjiw, Sumy und Charkiw. Im Mittelpunkt standen Feuerwehr- und Rettungstechnik, medizinische Ausstattung, Fahrzeuge, Energieversorgung und weitere Hilfsgüter für Menschen und Strukturen vor Ort.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Region Sumy. Dort unterstützen inzwischen drei von Meckenheim hilft überführte Feuerwehrfahrzeuge freiwillige Feuerwehrstrukturen in drei besonders gefährdeten Kommunen. Wo staatliche Einsatzkräfte parallel gebunden sind, können diese Einheiten Menschen schützen, Brände bekämpfen und bei Angriffen oder Schäden an der Infrastruktur schneller reagieren.
„Unsere Bilanz der vergangenen 18 Monate zeigt vor allem eines: Hilfe muss zuverlässig, konkret und partnerschaftlich organisiert werden“, erklärt Stefan Pohl, Vorsitzender von Meckenheim hilft e.V. „Wir bringen nicht einfach Material in die Ukraine. Wir stimmen den Bedarf mit unseren Partnern ab, bereiten die Hilfe vor, begleiten den Transport und dokumentieren die Übergabe vor Ort.“
Die schwierige Sicherheitslage begleitet die Hilfstransporte weiterhin. Luftalarm ist kein Ausnahmezustand. Angriffe und Warnmeldungen bestimmen auch den Alltag der lokalen Partner. Am Jahrestag des russischen Angriffskrieges stand ein Fahrzeug aus Butscha als Mahnmal in Frankreich. Es erinnerte daran, dass hinter jeder Nachricht über den Krieg konkrete Schicksale, zerstörte Lebensräume und bedrohte Menschen stehen.
Für die kommenden Monate sieht der Verein weiterhin erheblichen Bedarf: zusätzliche Einsatzfahrzeuge, Schutz- und Rettungstechnik, mobile Notstromversorgung, Beleuchtung, Lade- und Schutztechnik sowie Unterstützung bei Ausbildung und dem Aufbau belastbarer lokaler Strukturen.
„Unsere Hilfe endet nicht mit dem Abladen eines Fahrzeugs“, so Pohl. „Sie soll Menschen vor Ort dauerhaft handlungsfähiger machen - gerade dann, wenn Normalität längst nicht mehr normal ist.“
Unterstützen Sie die Arbeit von Meckenheim hilft e.V. mit Ihrer Spende: DE05 3705 0299 0072 0053 63
Weitere Themen
Meckenheim hilft übergibt Fahrzeuge im Oblast Sumy Foto: Meckenheim hilft e.V.
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Nach dem Crash flüchtete der Verursacher zunächst zu Fuß von der Unfallstelle
07.09.: Kreis AW: Britischer Autofahrer missachtet Rechtsverkehr: Verletzte und Totalschaden nach Frontalkollision
Quiddelbach. Der Fahrer eines britischen Pkw befuhr am Freitagabend gegen 19:40 Uhr die B 257 von Quiddelbach kommend in Fahrtrichtung Müllenbach. Dabei nutzte er über einen längeren Zeitraum den linken Fahrstreifen. Ausgangs einer Linkskurve oberhalb von Quiddelbach kollidierte der schwarze Pkw frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Weiterlesen
Für rund zweieinhalb Stunden blieb es dunkel:
05.09.: Langer Stromausfall in Remagen und Sinzig
Sinzig/Remagen. Am Samstagabend kam es um 20.07 Uhr zu einem Kurzschluss im Bereich der Umspannanlage Sinzig. In der Folge fiel im Bereich von 31 Netzstationen der Strom aus. Betroffen waren Haushalte in Sinzig und Remagen.
Weiterlesen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach mehr als 150 Jahren endet eine außergewöhnliche Familien- und Unternehmensgeschichte: Das traditionsreiche Schuhhaus Rollmann in Bad Neuenahr schließt seine Türen. Damit verliert die Innenstadt ein Geschäft, das für Generationen von Kundinnen und Kunden weit mehr war als nur ein Ort zum Schuheinkaufen, sondern einen Platz für Begegnungen und Gespräche. Nun haben sich die...
Weiterlesen