Merl stimmte sich auf den Zug ein
Musik, Tanz, Kölsch und Erbsensuppe beim Jeckentreff
Merl. Bereits zum 19. Mal veranstaltete die Stadt-Garde Meckenheim am Tage des Zuges in Merl einen Jeckentreff. Bereits kurz nach elf Uhr war der Dorfplatz gut gefüllt, und Moderatorin Sandra Schüller freute sich über zahlreiche bunt kostümierte Jecken. Ein besonderer Willkommensgruß galt dabei Bürgermeister Bert Spilles, der sich bunt kostümiert unter die Narrenschar gemischt hatte. Den jecken Auftakt auf der Bühne machte dann der Nachwuchs der Stadt-Garde, welcher mit seinen Tänzen für viel Beifall sorgten. Der wurde kurz darauf noch größer, als Prinz Michael I. und Prinzessin Heike I. auf die Bühne kamen. Und der Prinz hatte nicht nur gute Laune in der Tasche, sondern auch Orden und betonte in seiner Ansprache, dass es mehr als nur ein Traum sein, Prinz und Prinzessin zu sein. Wer das in seinem Job und in seiner Familie organisieren könne, der solle sich bewerben, die Einmaligkeit der Momente entschädigt für alles. Und Prinz in Meckenheim an der Swist zu sein, das ist überhaupt das allergrößte. Kaum war das Prinzenpaar zum nächsten Termin entschwunden, konnte man die Weiss-Roten Funken aus Bonn-Röttgen begrüßen. Dieser Auftritt hat schon jahrelange Tradition, denn die Mädels aus Röttgen sind gern gesehene Dauergäste in Merl. Mit flotten Tänzen und flotten Tön wurde schnell geschunkelt und gefeiert. Da floss dann auch der erste Glühwein, und das erste Kölsch konnte gezapft werden. Ein großes Lob gilt auch der Moderation von Sandra Schüller und Many Lohmer, der auch als Sänger für gute Stimmung sorgte. Dafür sorgten auch die weiteren Auftritte der Lessenicher Perlen sowie der KG Merl. Kinderprinzessin Nicole I. ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, mit einem Auftritt das närrische Volk bereits für den Zug am Nachmittag einzustimmen. Und damit man das eine oder andere Kölsch im Vorfeld trinken konnte, musste eine vernünftige Grundlage her. Im rheinischen Karneval kann das nur durch eine gehaltvolle Erbsensuppe aus der Gulaschkanone geschehen - und die hatte die Stadt-Garde aufgebaut. Und für diejenigen, welche keine Erbsensuppe mochten, gab es eine feurige Gulaschsuppe. Da konnte man getrost zu Hause die Küche kalt lassen, zumal das Ganze mehr als günstig kalkuliert war und somit auch dem kleinen Geldbeutel das Mitfeiern ermöglicht wurde. Bei kölscher Musik ließ es sich so hervorragend auf den Merler Zug einstimmen, der bei bestem Sonnenschein durchgeführt werden sollte. Und es sollte sich das Wort von Prinz Michael I. bewahren, der für Merl und Meckenheim trockenes Wetter angekündigt hatte, denn man habe kräftig gebetet. Petrus muss ein Jeck sein, denn das prinzliche Wort sollte sich erfüllen.
Versprachen gutes Wetter: Prinz Michael I. und Prinzessin Heike I.
Viel Applaus für die Garde Weiss-Rot Röttgen.
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