Frauenhandball - Kreisklasse
Personelle Engpässe waren kein Problem
Troisdorf - SV Rot-Weiß Merl 8:22 (5:12)
Meckenheim-Merl/Troisdorf. Zu ihrem vierten Spiel in der laufenden Saison der Kreisklasse Frauen reisten die Merlerinnen am vergangenen Sonntag nach Troisdorf. Von der Papierlage her konnte man aufseiten der Amselstädterinnen dem Spiel eigentlich gelassen entgegen sehen. Doch wurde während der Woche klar, dass, wenn es gut läuft, nur sieben Spielerinnen fürs Feld zur Verfügung stehen würden. Damit war klar, dass aus einer absoluten offensiven Ausrichtung eine "kontrollierte" Variante gespielt werden muss. Das Spiel begann mit dieser kontrollierten Variante. Aus einer agilen auf die gegnerische Ballhalterin konzentrierten Abwehr heraus konnte im schnellen Spiel in kurzer Zeit ein Fünf-Tore -Vorsprung herausgespielt werden. Nach dieser Phase erlaubten einige Unkonzentriertheiten im Merler Spiel den Troisdorferinnen aber eine Torfolge, die bis auf den Anschlusstreffer zum 4:5 führte. Doch an diesem Tag war zur Zufriedenheit des Meckenheimer Trainers Jürgen Grenner diese Schwächephase schnell überwunden und die Merler Frauen fanden zu ihrem Spiel zurück. Durch eine starke geschlossene Abwehrleistung und schnelles Spiel nach vorn konnten die Gäste das Spiel zum zwischenzeitlichen Halbzeitstand von 12:5 vorentscheidend gestalten. In der zweiten Halbzeit ließen die Amselstädterinnen nur noch drei Gegentore zu (drei Siebenmeter). Der Mannschaft gelangen selbst noch weitere zehn Tore, es hätten aber nach der Chancenanzahl deutlich mehr sein müssen. Diese verpassten Gelegenheiten war das einzige, was der an sich zufriedene Trainer Grenner zu beanstanden hatte. Das Spiel ging 22:8 für die Merler Frauenmannschaft gewonnen. Diese positive Erfahrung gilt es nun in das nächste Spiel mit hineinzunehmen, und so den bisher guten Eindruck zu bestätigen.
