CDU stellt Antrag zur städtischen Infrastruktur
Pro und kontra Holding
aus Meckenheim
Meckenheim. Ist es wirtschaftlich sinnvoll, die städtische Infrastruktur Meckenheims neu zu ordnen und in einer Holding zusammenzuführen? Was muss zwingend in der Verantwortung der Stadt Meckenheim bleiben, was lässt sich unter welchen Bedingungen auslagern? Was sind die Chancen, was die Risiken? Diese und weitere Fragen stellt die CDU-Fraktion in einem Antrag für den nächsten Haupt- und Finanzausschuss. „Ziel ist es, die rechtlichen Möglichkeiten, Chancen und Risiken auszuloten und eine Entscheidung vorzubereiten“, so Fraktionsvorsitzender Rainer Friedrich. „Der Antrag soll zunächst Grundlage für eine offene politische Diskussion sein.“ Der Ausschuss tagt am 7. Oktober um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Die Weiterentwicklung der Stadtwerke, derzeit ein Eigenbetrieb der Stadt, war schon in der Vergangenheit Thema in einem Antrag von SPD, Grünen und BfM. Die CDU regt nun an, die Betrachtung nicht ausschließlich auf die Stadtwerke zu beschränken, sondern die gesamte städtische Infrastruktur in den Blick zu nehmen. Dazu könnten etwa die Meckenheimer Entwicklungs- und Wohnungsgesellschaft MEWoGe oder das Hallenbad gehören.
Die CDU-Fraktion hat hierzu die grundsätzliche Idee einer Holdingstruktur als übergeordnetes Steuerungsinstrument entwickelt und intern schon intensiv diskutiert. Angestrebt wird, Meckenheim zeitgemäß und zukunftssicher aufzustellen, neue Aufgabenfelder wie die Photovoltaik zu erschließen und wirtschaftliche und haushalterische Vorteile zu erzielen.
Pressemitteilung der CDU Meckenheim
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Im Ratssaal des Rathauses in Meckenheim tagt am 7. Oktober der Haupt- und Finanzausschuss. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Antrag der CDU zum Thema Holding. Foto: Foto: privat