Sozial schwache Familien konnten den Kölner Zoo besuchen
„Schließlich wurden die Schulferien doch noch schön“
Region. Erika Schoenen-Jachnik, Sozialarbeiterin im Diakonischen Werk, startete einen „Notruf“: Drei Familien hatten mit ihren Kindern in den Sommerferien keine Geldmittel, um den Zoo in Köln zu besuchen. In einer spontanen Aktion konnte der Lions Club Bonn-Rhenobacum helfen: Die Kosten wurden übernommen.
Eine Spende über 500 Euro konnte der Präsident des Clubs, Joachim Krüger, am 3. September an die Sozialarbeiterin übergeben, um die verauslagten Kosten zu erstatten. Der Club-Beauftragte für soziale Hilfsmaßnahmen, Rolf Hüttel, und der Schatzmeister des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum, Manfred Weizbauer, erfuhren bei dieser Gelegenheit, wie groß die Freude über die überraschende Hilfsmaßnahme bei den Familien gewesen ist. Zusätzlich konnte ein Vater mit seinem Sohn in einem Kletterpark die Geschicklichkeit beim Bergsteigen erproben. So wurden die Sommerferien am Ende mit unvergesslichen Erlebnissen gekrönt.
Erika Schoenen-Jachnik berichtete in der kleinen Feierstunde anlässlich der Spendenübergabe von der Not vieler Familien mit bis zu acht Kindern in Meckenheim. Im Verlauf der zwanzig Jahre ihrer Tätigkeit hat sie feststellen müssen, dass die Lage für die sozial Benachteiligten immer schlimmer wird. Der Lions Club Bonn-Rhenobacum konnte dabei in einem kleinen Bereich einen Beitrag zur Linderung der Not leisten. Auch für diese benachteiligten Menschen gilt das Lions-Motto „We serve - wir dienen“.
Der Präsident des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum, Joachim Krüger, übergibt einen Scheck für Ferienmaßnahmen sozial benachteiligter Familien an die Sozialarbeiterin des Diakonischen Werkes in Meckenheim, Erika Schoenen Jachnik. Schatzmeister Manfred Weizbauer (hinten), der Beauftragte für soziale Hilfeleistungen, Rolf Hüttel (rechts), und Pressesprecher Erhard Knauer teilten die Freude über die spontan möglich gewordene Unterstützung. Foto: Privat
