Meckenheimer Schüler schnupperten in Betrieben
„Schule trifft Wirtschaft“
Meckenheim. Hoch zufrieden zeigten sich in der vergangenen Woche sowohl Bürgermeister Bert Spilles und Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer gemeinsam mit den drei Schulleitern der weiterführenden Schulen der Stadt Meckenheim. Unter dem Motto „Schule trifft Wirtschaft“ verbrachten 206 Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse von Hauptschule, Realschule und Gymnasium jeweils einen Berufsfelderkundungstag in einem Betrieb der Apfelstadt.
Dieser Tag ist ein Element des Landesvorhabens („KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss“), welches die Landesregierung in NRW im Jahr 2012 als ein neues Übergangssystem von den allgemeinbildenden Schulen bis in die duale Ausbildung eingeführt hat. Seit dem Schuljahr 2013/2014 nehmen auch die drei Schulen des Schulcampus Meckenheim daran teil. Der Tag entstand durch eine Kooperation der Stadt Meckenheim und der lokalen Wirtschaft mit den drei weiterführenden Schulen. Am Berufsfelderkundungstag sollen die Schüler erste Einblicke in die Berufswelt und betriebliche Praxis erhalten sowie eine realistische Vorstellung von den beruflichen Tätigkeiten bekommen und damit auch ihre eigenen Vorstellungen mit denen der Praxis überprüfen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr konnte die Zahl der Stellen auf 232 aus 56 Bereichen gesteigert werden. Die Schüler hatten die Möglichkeit im Vorfeld fünf verschiedene Berufsfelder anzugeben und wurden dann entsprechend zugeteilt. Die meisten dieser Tage wurden dann auch in den entsprechenden Betrieben durchgeführt. Aber es gab auch einige Ausnahmen. So hatten sich auch viele Schüler für die Tätigkeit im Rettungsdienst gemeldet. So kam dann der Malteser Hilfsdienst in die Schule und die Schüler bekamen einen Tag lang praktische Unterweisung in das Berufsbild des Rettungssanitäters. Kleiner und sicherlich praktischer Effekt am Rande, die Kenntnisse für Ersthelfer wurden da auch aufgefrischt oder aufgebaut. Aber auch das Berufsbild des Mechatronikers wurde in der Schule betreut. Hier hatten sich ebenfalls zahlreiche Schüler gemeldet und gemeinsam wurde ein kleiner Roboter gebaut. Was auf den ersten Blick wie Spielerei mit dem Lötkolben aussieht, hat jedoch einen praktischen Hintergrund. Denn was dort spielerisch gebaut wurde, ist die Grundlage für die heutigen selbstfahrenden Staubsauger und Rasenmäher. Und was auch hervorragend klappte: Haupt- Realschüler und Gymnasiasten in einer Gruppe, die hervorragend zusammenarbeiten.
Bürgermeister Bert Spilles war voll des Lobes und bedankte sich ausdrücklich bei den Schulen sowie den Berufswahlkoordinatoren an den jeweiligen Schulen . Die Begeisterung über die gute Zusammenarbeit war auch den drei Schulleitern anzusehen und Peter Hauck sprach ebenso wie Hans-Jürgen Jüngling von dem guten Geist, der durch den Campus weht. Und das ganze ist wohl auch ziemlich einmalig vor allem mit der Kombination der Meckenheimer Garantie für Ausbildung (MEGA) die jedem Schulabgänger einen Ausbildungsplatz zusichert und auf dem Prinzip fördern und fordern besteht. Wer die Diskussionen über Schulen und Schulformen und Konzepte in den Medien intensiv verfolgt, die mitunter ja sehr theoretisch anmuten und wo man häufig den Eindruck hat, es wird vor allem über die Köpfe der Betroffenen hinweg diskutiert, eventuell sollte der eine oder andere mal den Blick nach Meckenheim wagen, hier kann man sehr schön sehen, was sich entwickeln kann, wenn Schulen, Stadt und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
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