Johanniter-Stift Meckenheim
Seniorenausflug zur Straußenfarm
Abwechslungsreicher Tag auf der Straußenfarm mit Besuch der Aufzuchtstation
Meckenheim. Am Donnerstag, 2. Mai brachen 30 Senioren des Johanniter-Stiftes Meckenheim bei strahlendem Sonnenschein und in Begleitung von 12 Begleiterinnen zu ihrem diesjährigen großen Ausflug zur Straußenfarm in Remagen auf. Gegen 13 Uhr kam der neue, leuchtend blaue Reisebus des ASB um die Ecke gefahren und parkte zum Einsteigen der Senioren an der Bushaltestelle unmittelbar vor der Einrichtung. Mit großem Hallo wurde Herr Steiner begrüßt, der die Senioren seit vier Jahren mit dem Bus sicher zu den jeweiligen Ausflugszielen steuert.
Auf der Straußenfarm angekommen, wurden die Besucher herzlich begrüßt und bekamen tatkräftige Unterstützung beim Umsteigen in die kleine „Bimmelbahn“, mit der die Ausflügler etwa 60 Minuten auf kleinen Wegen, unmittelbar entlang den Zäunen der weitläufig angelegten Gehege, das Gelände durchkreuzten. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Pausen eingelegt, in denen der Bahnführer ausstieg und den Senioren in ausgesprochen unterhaltsamer Weise viele interessante Einzelheiten zum Leben der etwa 380 Strauße erzählte. Die Strauße nutzten diese Gelegenheiten, um an den Zaun zu eilen, ihre langen Hälse zu recken und sich die neugierigen Besucher aus der Nähe anzusehen. Der Führer der Straußenfarm wies mehrfach daraufhin, dass die Besucher aussteigen und sich den Straußen bis zum Zaun nähern könnten. Aufgrund der kräftigen Schnäbel und der langen Hälse, mit denen die Strauße aber problemlos über den Zaun auf die Zuschauer hätten zugreifen können, hat die Mehrzahl der Besucher aus Sicherheitsgründen lieber auf allzu viel Tuchfühlung mit den Straußen verzichtet. Außer diesen durchaus imposanten Riesenvögeln bekamen die Senioren auch die Gelegenheit sich Lamas, unter anderem ein drei Wochen altes schneeweißes Lamababy, anzusehen.
Der Ausflug mit der kleinen Bahn endete gegen 16 Uhr im Hof der Straußenfarm, war aber noch nicht zu Ende, da es von hier aus mit wenigen Schritten in die Aufzuchtstation der Straußenküken weiterging. Hier sahen die Senioren die Brutschränke, in denen mindestens 80 große Straußeneier bebrütet wurden. Besonders ergreifend zu beobachten war, dass sowohl Senioren als auch Begleiter andächtig die Gelegenheit nutzten, ein frisch geschlüpftes Straußenküken auf der Hand des Führers aus unmittelbarer Nähe bestaunen und sogar streicheln zu dürfen. Von der Aufzuchtstation ging es weiter zur festlich eingedeckten Kaffeetafel im Restaurantbereich. Bei Kaffee und hauseigenem Kuchen entwickelte sich ein lebhafter Austausch über das Gesehene und Gehörte. Gegen 17 Uhr machten sich dann alle wieder zu ihren Plätzen im Bus auf.
Voller neugewonnener Eindrücke, sicherlich etwas erschöpft und müde aber zufrieden und wohlbehalten, kehrte die muntere Gesellschaft gegen 18 Uhr zurück.
