Politik | 26.02.2013

Sorge um die „Neue Mitte“

Halbherzigkeit in Zentrumsentscheidung ziehen Auslastungsprobleme nach sich

In der Sorge um die Entwicklung der Meckenheimer „Neuen Mitte“ geht der Blick immer wieder in Richtung Merl. Sollten die dort noch nicht einmal existierenden Märkte tatsächlich die Ursache für die schon seit Langem zu beobachtenden Auslastungsprobleme der „Neuen Mitte“ sein? Wohl kaum. Es dürfte andere Gründe dafür geben. Da sich die Stadterweiterung nicht um den alten Stadtkern herum, sondern von ihm weg vollzogen hat, war es richtig, für das neue, fünffach größere Meckenheim eine neue Stadtmitte vorzusehen. Allerdings hätte diese „Neue Mitte“ von Anfang an mit allem ausgestattet werden müssen, was zum Zentrum einer Stadt mit 25.000 Einwohnern gehört.

Dies ist nicht ausreichend geschehen. Vielleicht in der Erwartung eines noch größeren Aufwuchses, sicher aber auch zum Schutz Alt-Meckenheimer Interessen, hat man auf einem zweiten Zentrum für die Altstadt bestanden. Mehrere Märkte wurden daraufhin in Bahnhofsnähe errichtet. Außerdem war man bestrebt, möglichst viele Behörden im Altstadtbereich zu halten. Diese Halbherzigkeit in der Zentrenentscheidung und die damit verbundene Aufsplitterung der verfügbaren Ressourcen dürften die wirklichen Gründe für die heutigen Probleme der „Neuen Mitte“ sein. Alle Versuche, den über 5.000 Merler Bürgern eine angemessene Nahversorgung zu versagen, um diesen Verlust an Kaufkraft für die „Neue Mitte“ auszugleichen, lenken von den wirklichen Ursachen ab.

Hans Grillmeier, Meckenheim

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