Fassanstich durch Bürgermeister Bert Spilles
Stadtsoldaten feiern 21. Oktoberfest
Meckenheim. Wer am vergangenen Samstagabend glückliche Gesichter sehen wollte, der musste nur im Festzelt der Stadtsoldaten auf dem Meckenheimer Kirchplatz vorbeischauen. Denn dort wurde bereits zum 21. Mal das Oktoberfest gefeiert und zum ersten Mal auf dem Kirchplatz. Das wiederum hatte man der Kooperation mit dem Meckenheimer Verbund zu verdanken, wo die Stadtsoldaten ebenfalls Mitglied sind und ihrem rührigen Chef Willi Wittges-Stoelben. Denn nachdem nun die Hauptstraße wieder für den Verkehr offen ist und die zweite Servicewoche hervorragend funktioniert hat, will man den Abschluss mit einem verkaufsoffenen Sonntag und einem Fest feiern. So ließen sich die Stadtsoldaten auf das Abenteuer Kirchplatz ein und es sollte ein gigantischer Erfolg werden. Denn bereits gegen halb acht hatten sich vor dem Festzelt durchaus längere Schlangen gebildet und die 300 Sitzplätze waren im Nu ausverkauft.
Da war es gut, dass an Stehtischen noch weitere rund 200 Gäste Platz fanden und ein Teil der Besucher an diesem Abend sehr tanzwütig waren, so dass die Tanzfläche ebenfalls stets sehr voll war. Doch vor den Erfolg hatten ja bereits die griechischen Götter den Schweiß gesetzt und so hatten die Mitglieder des Stadtsoldatencorps zweit Tage und auch Nächte geschuftet um das Zelt in Eigenleistung aufzubauen und zu schmücken. Das gelang auf das vortrefflichste, denn man fühlte sich direkt wie in Bayern, alles war in Blau-Weiß gehalten und die Werbung der Paulaner-Brauerei war so angebracht worden, wie es sich für ein bayerisches Zelt gehört.
Dresscode war angesagt
Auch hatten die Stadtsoldaten die Bedienung für diesen Abend komplett aus den eigenen Reihen rekrutiert und das hieß für alle einen gewissen Dresscode einzuhalten. Für die Frauen war dies das Dirndl und für die Herren war Tracht beziehungsweise Lederhose eigentlich Pflicht.
Es war für das Gesamtbild sehr erfreulich, dass sich auch zahlreiche Besucher an dieses bajuwarische Bild hielten, so dass sich auch jeder Bayer hier zu Hause gefühlt hätte.
Und für die richtigen Töne am Samstag sorgten die „Eifeldorfmusikanten“ aus dem Brohltal, die das mit der Blasmusik gut drauf hatten und vor allem auch stets die richtigen Töne für das Publikum auf der Tanzfläche fanden. Doch zunächst stand mit etwas Verspätung die Begrüßung der Besucher durch den Kommandanten Peter Klee auf der Tagesordnung und der gab das Mikrofon dann auch an einen gut gelaunten Stadtchef weiter, wo Bürgermeister Bert Spilles allen Beteiligten sowohl von Seiten der Stadtsoldaten wie auch dem Meckenheimer Verbund ausdrücklich für ihr Engagement dankte.
Danach sollte für den Meckenheimer Bürgermeister eine recht arbeitsame halbe Stunde beginnen. Denn im Beisein von Willi Wittges-Stoelben und Peter Klee war das Fass mit dem vierten Schlag angeschlagen und das Bier konnte fließen. Dabei gab es ein Fass Bier als Freibier für die Besucher und so zapfte Bert Spilles rund eine halbe Stunde lang für die Besucher Bier bis das Fass leer war. Damit der Stadtchef und auch die Besucher nicht entkräftet wurden, gab es natürlich bayerische Spezialitäten und auch eine herzhafte Gulaschsuppe. Von den Stadtsoldaten gab es dann noch einen Tanzauftritt, denn die große Mädchentanzgruppe unter der Leitung von Regina Gutzeit hatte einen Tanz eingeübt, den man den Besuchern nicht vorenthalten wollte. Für diese Darbietungen gab es reichlich Applaus des Publikums.
Bierkrugchallenge
Und da auch die besten Musiker mal eine Pause brauchen, hatte man in Meckenheim sich etwas Besonderes ausgedacht, es gab eine Bierkrugchallenge und so mancher Gast ließ es sich nicht nehmen, einmal sein Geschick damit zu testen, den Maßkrug über eine schräge Rampe hoch zu schieben. Freilich war hier nicht rohe Kraft gefragt, denn der Krug durfte natürlich nicht runterfallen. Ein tolles Spiel, wo das Publikum entsprechend mitfieberte. Für fünf Euro Eintritt war somit wirklich ein tolles Rahmenprogramm geboten und auch die Preise für Speisen und Getränke waren äußerst zivil gehalten, so dass man sich den Besuch hier auch etwas länger leisten konnte. Aber es gab noch eine besondere Mitternachtstombola. Denn alle Eintrittskarten waren durchnummeriert und so wurden unter den zahlenden Besuchern drei Preise verlost. Als ersten Preis gab es einen Einkaufsgutschein des Meckenheimer Verbundes in Höhe von 150 Euro, als zweiten Preis einen Gutschein zum Brunch im Maritim-Hotel Bonn und als dritten Preis zwei Eintrittskarten für die Sitzungsrevue der Meckenheimer Stadtsoldaten. Um eins war dann für die Musik Schluss und am Sonntag ging es dann mit einem traditionellen Frühschoppen weiter, natürlich mit Weißwurst, Brezeln und Radi, wobei die Weißwurst extra von einem Metzger aus Augsburg importiert wurde. Für ein zünftiges Mittagessen bei Haxe und später zur Kaffeezeit mit Kuchen war natürlich ebenfalls gesorgt und für die richtigen Töne mit echter Blasmusik natürlich auch. Am Ende konnten dann auch alles zufrieden sein, denn das Konzept erstmals auf dem Kirchplatz war bestens aufgegangen. StF
Viel Applaus gab es für die Tanzdarbietungen des Stadtsoldatennachwuchses.
Die Tanzfläche war den gesamten Abend gut besucht. Mit dem vierten Schlag hatte Bürgermeister Bert Spilles das Fass angeschlagen.
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