Viel Engagement für Internationale Klasse an der Hauptschule Meckenheim
Tag der Sozialen Dienste
Meckenheim. Mit dem Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim eröffnete Pfarrer Mathias Mölleken auf dem Neuen Markt in Meckenheim vor Kurzem den Tag der sozialen Dienste. Bei dieser Veranstaltung präsentierten sich zahlreiche Dienstleister wie Pflegedienste, Diakonie, Hospizverein aber auch die evangelische Bücherei oder der Lions-Club Meckenheim den Bürgern. „Willkommen in Meckenheim“, unter diesem Motto fasste Pfarrer Mathias Mölleken die Veranstaltung zusammen und stellte die Flüchtlingsarbeit in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Diese wurde nicht nur vorgestellt, auch dankte der Pfarrer allen Beteiligten und Helfern und lud gleichzeitig die Bürger und Besucher dazu ein, sich über die geleistete Arbeit zu informieren. Und er lobte das Zusammenspiel der einzelnen Institutionen und brachte dies auf den Satz: „Damit unsere Welt ein wenig heller und hilfreicher wird.“ Dabei spielte er auf das Plakat zu der Veranstaltung an, auf welchem eine Sonne zu sehen ist und jeder Strahl der Sonne symbolisiert eine andere Institution, welche sich im sozialen Bereich der Stadt Meckenheim engagiert.
Netzwerk gemeinsamer Verantwortung
Dies alles, so der Pfarrer ergebe „ein Netzwerk der gemeinsamen Verantwortung“. Wie der 1. Beigeordnete der Stadt Meckenheim Holger Jung anschließend erläuterte, leben derzeit 145 Flüchtlinge aus 30 Nationen innerhalb Meckenheims. Diese müssen eine „Willkommenskultur“ erfahren, so Bürgermeister Bert Spilles in seinem Grußwort. Er betonte, dass Meckenheim in seiner Geschichte schon immer Menschen integriert habe und erläuterte ebenfalls die Arbeit der Internationalen Klasse an der Hauptschule. Dies ist ein Meckenheimer Sonderfall, wo man mal wieder unabhängig von zahlreichen bürokratischen Hürden, klassenübergreifend alle Flüchtlingskinder zusammengefasst hat und diese dort Deutschunterricht erhalten. Dies alles PC-gestützt und seit Dezember 2014. Hier hat die Stadt schnell gehandelt und will dieses Engagement auch fortsetzen, allerdings muss die Finanzierung gesichert werden, wie Holger Jung zu erklären wusste. Zwar hofft man hier langfristig auch auf Unterstützungen aus der EU, aber zunächst muss man mal mit dem Land vorlieb nehmen. Damit trotzdem Geld in die Kasse kommt, wollen zahlreiche Institutionen dies unterstützen und sammeln hier Geld. Ebenfalls stellte der „Runde Tisch Flüchtlingsarbeit“ in Meckenheim seine Tätigkeit vor.
Der Gedanke der Solidarität
Überhaupt war der Gedanke der Solidarität sehr spürbar auf dem neuen Markt. Wobei die Problematik der Flüchtlinge zwar im Mittelpunkt stand, aber nicht ausschließlich das Geschehen beherrschte. Über ihre Arbeit im Rettungsdienst informierte das Malteser Hilfswerk und auch die Arbeiterwohlfahrt machte auf ihre zahlreichen Angebote aufmerksam. Bildung und Sprache das gehört zusammen, Bücher sind notwendig und die evangelische Bücherei beteiligte sich ebenfalls mit einem eigenen Stand an dem Aktionstag. Einen sehr großen Infostand hatten die Bonner Werkstätten aufgebaut, die ihr Tun unter das Motto stellen „Jeder Mensch hat Talente, Fähigkeiten und Erfahrungsschätze, mit denen er andere bereichern kann.“
Alltagsbegleiter und Inklusion
Hier wurde ganz konkret auch um Menschen geworben, welche sich engagieren wollen und können als Alltagsbegleiter. Und auch das Thema Inklusion fand einen breiten Raum. So bietet die Evangelische Kirche neben Spielkreisen und Freizeitgruppen auch gemeinsam Reisen an und koordiniert Familienunterstützende Dienste gemeinsam mit dem Diakonischen Werk in Bonn. Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls bestens gesorgt und Kinderschminken und viele andere Aktionen rundeten das umfangreiche Programm ab.
Bürgermeister Bert Spilles nutzte ebenfalls die Gelegenheit zum Dialog.
Pfarrer Mathias Mölleken und die evangelische Kirche in Meckenheim waren sehr stark engagiert.
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