Traum geht in Erfüllung
Hauptausschuss gibt grünes Licht für Finanzierungskonzept zum neuen Kunstrasenplatz des SC Altendorf/Ersdorf
Meckenheim. Das Warten hatte sich gelohnt für die Vertreter vom SC Altendorf/Ersdorf: Sie verfolgten in der Sitzung des Hauptausschusses, wie ihr lange gehegter Wunsch nun Realität zu werden schien. Einstimmig gaben die Politiker zu später Stunde grünes Licht für die Realisierung des neuen Platzes. Die Freude war groß bei den Fußballern, nachdem die Abstimmung zum Finanzierungskonzept für ihren Kunstrasenplatz abgeschlossen war. Die Verwaltung wird nun einen Finanzierungs- und Nutzungsvertrag mit dem Verein erstellen und diesen zur Verabschiedung vorlegen.
Alles in allem sind es 440.000 Euro, die gestemmt werden müssen. Der Verein übernimmt einen Eigenanteil von rund 151.000 Euro, indem er die Nebenanlagen wie Gehwege, Parkplatz, Zäune und Sportlerheim errichtet. Mit 290.000 Euro wird sich die Stadt beteiligen. Die Anschubfinanzierung von 50.000 Euro entspricht der notwendigen Sanierung des alten Tennenplatzes. Danach gibt es jedes Jahr aus der Sportpauschale 12.000 Euro zur Rückzahlung des aufgenommenen Kredits. Auch 5.000 Euro als Unterhaltungspauschale für die Platzpflege sieht das Konzept vor.
Den Kunstrasen selbst wird das beauftragte Unternehmen warten, und da gebe es Rabatt, weil mit dem neuen Kunstrasenplatz in Merl gleich zwei Plätze in Meckenheim bearbeitet werden. Wenn man die Zuwächse vor allem in der Jugend beim SV Rot-Weiß Merl sehe, weil der neue Kunstrasenplatz existiere, könne man dem Konzept nur zustimmen, freute sich der CDU-Fraktionschef Joachim Kühlwetter. Das „Meckenheimer Modell“ sei solide und berücksichtige auch, dass der Verein die Kosten stemmen könne. „Ein Tennenplatz ist im Winter knochenhart und im Sommer staubig, das ist bei allen Altersgruppen unbeliebt“, formulierte es Johannes Steger für die BfM. Das Finanzierungsmodell weise den richtigen Weg.
