VfL Meckenheim, Abteilung Fußball
Überzahl brachte den Gästen nichts ein
BSV Roleber - VfL Meckenheim 2:2 (0:2). Es entwickelte sich zunächst ein munteres Spiel. Keiner schenkte dem anderen etwas, das Spiel musste öfters unterbrochen werden. Bruno Mendes konnte per Brust den Ball ablegen, Filip Dickebohm schob überlegt von der Strafraumlinie den Ball links unten zum 1:0 für Meckenheim ein (5.). Dies wirkte zunächst beruhigend. Der VfL kam mit der Führung im Rücken auch immer besser ins Spiel. Roleber blieb aber bei Standardsituationen stets gefährlich und nutzte jede Gelegenheit, den Ball hoch in den Strafraum zu flanken. Bei einer Gelegenheit konnte Frederik Ziburske den Ball vor der Linie gerade noch abfangen und bewahrte seine Mannschaft so vor dem Ausgleichstreffer.
Der Gastgeber ging aggressiv zu Werke, bot jedoch im Defensivverbund immer wieder erstaunliche Räume. Meckenheim zeigte sich wieder effektiv in Person von Mendes. Meckenheims Mittelstürmer wurde vor dem Strafraum angespielt, fackelte nicht lange und konnte den Ball unbedrängt zum wichtigen 2:0 ins rechte Eck schießen (28.). Die Rosenstädter fuhren danach auch noch einige Angriffe, die allerdings im letzten Drittel versandeten. So wurde ein Schuss von Daniel Feyen geblockt, Benjamin Königsfeld zielte einmal zu hoch. Somit ging es nicht unverdient mit der Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit ergab sich aber ein anderes Bild. Nach und nach wurde Roleber aktiver, während sich die Meckenheimer schwerer taten, ihr Kombinationsspiel durchzuziehen. Die Bonner arbeiteten energisch gegen den Ball und kamen über außen immer wieder zu einigen Vorstößen sowie Eckbällen.
Ein Kopfball schlug dann im Tor von Sebastian Schmidt ein, Roleber war spätestens danach wieder im Spiel (54.). Obwohl Meckenheim im Spiel heraus eigentlich in der Defensive sicher stand und keine großen Möglichkeiten zuließ, kamen die Gäste nicht zwingend vor das gegnerische Tor. Dies sollte sich rächen. Nach einem nicht geahndeten Foulspiel an Mendes in Höhe des Mittelkreises konterte Roleber über außen. Der gegnerische Offensivspieler ließ dem Meckenheimer Torhüter aus spitzem Winkel keine Chance. Der Ball streifte noch die Latte und drehte sich so ins Tor zum 2:2 (68.).
Das Spiel wurde nun etwas ruppiger. Nach einem Foul an Ziburske gab es einen berechtigten Platzverweis für den Gastgeber. Wie so oft wurde es nicht unbedingt einfacher für die Mannschaft in Überzahl. Roleber zog sich derweil in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf weitere Konter. Mit Bedhad Afshar und Armin Eslampanahnobari kamen zeitgleich zwei frische Offensivspieler in der Schlussphase. Später wurde noch Ricardo Ribeiro eingewechselt. Beide Mannschaften waren fast mit den Kräften am Ende, dennoch hätte Meckenheim kurz vor Schluss noch den Siegtreffer erzielen können. Zunächst Daniel Feyen, danach Eslampanahnobari: Sie zielten aber aus aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbei. Somit blieb es beim Unentschieden.
VfL Meckenheim: Schmidt, Hilgert (82. Eslampanahnobari), Wachter, Ziburske, Ansey, Hohn, Scholz, D. Feyen, Königsfeld (88. R. Ribeiro), Dickebohm (82. Bed. Afshar), Mendes.
Vorschau
Die erste Mannschaft empfängt am Sonntag den SV Niederbachem (15 Uhr), die zweite Mannschaft die Reserve von Niederbachem (10.30 Uhr).
Zudem spielt die dritte Mannschaft des VfL Meckenheim gegen Hertha Buschhoven II.
