Allgemeine Berichte | 01.04.2015

Vor den Osterferien hieß es „Manege frei“ in der KGS Merl

„Unsere Schule ist ein großer Zirkus“

Ein turbulenter Abschluss der Zirkusprojektwoche mit 180 Kindern

Eröffnet wurde die Zirkusvorstellung der KGS Merl mit einer Gruppe lustiger Clowns, die mit ihren Sketchen das Publikum zum Lachen brachte. STEIN

Meckenheim. Mit dem Motto „Unsere Schule ist ein großer Zirkus“ startete die Projektwoche in der Katholischen Grundschule Merl in die letzte Schulwoche vor den Osterferien. Alle 180 Kinder, zehn Lehrerinnen, elf Eltern, sowie Mitarbeiterinnen der Betreuung „Lollipop“ und Schülerpraktikanten beteiligten sich an diesem interessanten Zirkusprojekt. Die Projektleitung hatte Ingo Scharnbacher vom Spielezirkus Bonn-Rhein-Sieg. An fünf Unterrichtstagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler unter fachlicher Anleitung mit den verschiedensten Themen rund um den Zirkus. Es wurde ausprobiert, ausgewählt, geübt trainiert und gebastelt.

Nach Lust und Neigung

Jedes Kind konnte sich nach Lust und Neigung an einem Zirkusinhalt beteiligen und aktiv werden. Akrobatik, Jonglieren, Zaubern, Clownerien, Luftakrobatik und vieles mehr standen als Betätigungsfelder zur Verfügung und so fand jedes der 180 Kinder für sich das Passende. Hauptziel aller Aktivitäten während der Zirkuswoche war natürlich die große Zirkusvorstellung am letzten Freitag vor den Eltern, Großeltern, Bekannten und Freunden in der Turnhalle. Diesem Termin fieberten nicht nur die kleinen Artisten und die anwesenden Eltern entgegen, sondern auch die Lehrerinnen und Begleiter dieses Projektes.

Der große Auftritt

Pünktlich 14 Uhr wurde dann die Zirkusvorstellung in der bunt dekorierten Turnhalle mit lustiger Clownerie eröffnet. Nach diesem Auftritt übernahmen die Zirkusdirektoren Alina, Sebastian und Leon das Sagen und begrüßten die Gäste. Mit treffenden und lustigen Sprüchen führten sie durch das Programm. Die passenden Musiktitel und die entsprechenden Ankündigungen trugen ganz wesentlich zum Erfolg dieser Zirkusvorstellung bei. So kündigten die drei Kinder die Drahtseilakrobatik an: „Jetzt brauchen Sie Nerven wie Drahtseile“. Ein imposantes Bild gab es gleich am Anfang, als alle 180 Kinder sich zu einer Pyramide zusammenstellten.

Lauter Applaus für eine tolle Show

Mit „Auf die Spitze getrieben“, zeigten die „indischen Fakire“ ihre Künste. Tempo auf zwei und vier Rädern gab es mit Pedalos und Waveboards, dazu wurden die akrobatischen Einlagen mit viel Applaus belohnt. Verzaubern ließen sich die Besucher gern auch von den kleinen Zauberinnen und Zauberern. Beeindruckt auch: die Leiterakrobatik oder das Jonglieren mit Federn und Ringen. Insgesamt sah man den Kindern an, dass sie vor allem Spaß an der Vorführung hatten. Besonders stolz waren die Kleinen über den Applaus für ihre Darbietungen. Das etwa 1 1/2-stündige Programm endete im großen Finale mit allen Beteiligten und mit einem lang anhaltenden Beifall für die kleinen Zirkuskünstler. Natürlich kamen sie um eine Zugabe an diesem Nachmittag nicht herum, bevor es dann hieß: Ab in die Ferien!

Die Drahtseilakrobatik erforderte von den kleinen Künstlern vollste Konzentration.

Die Drahtseilakrobatik erforderte von den kleinen Künstlern vollste Konzentration.

„Unsere Schule ist ein großer Zirkus“. Alle 180 Kinder stellten sich zu einer beeindruckenden lebenden Pyramide auf und sangen ein Lied.

„Unsere Schule ist ein großer Zirkus“. Alle 180 Kinder stellten sich zu einer beeindruckenden lebenden Pyramide auf und sangen ein Lied.

Eröffnet wurde die Zirkusvorstellung der KGS Merl mit einer Gruppe lustiger Clowns, die mit ihren Sketchen das Publikum zum Lachen brachte. Fotos: STEIN

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