VfL Meckenheim : FV Endenich II 2:0 (2:0)
VfL landet wichtigen Sieg gegen den Abstieg
Meckenheim. Der VfL Meckenheim besiegte die Zweitvertretung des FV Endenich zu Hause mit einem verdienten 2:0. Die beiden Tore an diesem Sonntag erzielte Torjäger Bruno Mendes bereits in der ersten Halbzeit. Das Trainerteam Paffrath/ Drysch änderte im Gegensatz zum letzten Spiel die Anfangself nur auf einer Position. So übernahm Christian Schlender von Anfang an die Position im linken Mittelfeld. Bei herrlichem Fußballwetter wollte die Meckenheimer Mannschaft von Beginn an zeigen, wer Herr im Haus ist. Da der Platz immer noch nicht im optimalen Zustand ist, war es unerlässlich, dass man jederzeit konzentriert zu Werke gehen muss und jede noch so kleine Unzulänglichkeit zu bestrafen. Die Spieler wussten, was auf sie zukommt, und so fand Meckenheim zunächst gut in die Partie. In der Anfangsphase dominierten die Rosenstädter das Geschehen und dies schlug sich auch im Ballbesitz nieder. Hinten stand man sicher und vorne versuchte man, durch unkompliziertes Spiel zum Erfolg zu kommen. Aufgrund der Unebenheiten des Platzes wurde einige Male mit langen Bällen operiert, was dem Spielfluss aber keinen Abbruch tat. Benni Königsfeld und Jan-Hendrik Scholz tankten sich je einmal gefährlich auf außen im Strafraum durch, ihre Zuspiele fanden aber leider nicht den richtigen Abnehmer und so wurden einige Eckbälle produziert. In der 28. Minute war es dann so weit. Der Endenicher Torwart trat im Strafraum über den hoppelnden Ball und Mendes roch den Braten. Er setzte nach, eroberte das Spielgerät und wurde vom Torwart im Strafraum umgerissen. Den fälligen Elfmeter verwandelte er souverän zum fälligen 1:0 (28.). Meckenheim machte nun weiter Druck und rannte weiter an. So eroberten nur Minuten später Thomas Hartmann und Schlender den Ball auf der linken Seite. Nach Weiterleitung erreichte der Ball wieder Mendes, welcher sich hervorragend mit einem Sololauf vor dem Strafraum durchsetzte, und die Kugel links unten ins Tor setzte (30.). Es war bereits der 13. Saisontreffer des Portugiesen. Mit dem verdienten Ergebnis von 2:0 ging es in die Pause. Trotz der Gewissheit, dass Endenich immer gefährlich werden kann, verlor Meckenheim durch einige Unkonzentriertheiten zu Beginn der zweiten Hälfte etwas den Faden. Nach Wiederanpfiff verzog Mendes nur knapp und man verpasste einen möglichen dritten Treffer. Meckenheim ließ in dieser Phase zu viele Chancen zu und die Ruhe war kurz weg.
In einer Szene konnte man den Ball zweimal nicht hinreichend klären, ein Endenicher kam nach Zweikampf im Meckenheimer Strafraum zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Doch die Meckenheimer hatten eine Antwort in Person von Torwart Sebastian Schmidt. Er tauchte nach rechts unten ab und hielt den Elfmeter. Nach dieser Initialzündung agierte Meckenheim wieder geschickter und fand zurück ins Spiel. Eine gute Kopfballchance nach Schlender-Ecke konnte jedoch leider nicht verwertet werden. In der 75. Minute kam Heinrich Oldenburger für Schlender in die Partie. Vorne fand ein abgefälschter Schuss von Mendes nur die Querlatte und hinten konnte man gemeinsam gefährliche Situationen klären. Zum Ende hin bekamen Sharif Sellab und Janko Ivanovic noch ihre Einsatzzeit und man brachte das Spiel dann souverän zu Ende. Alles in allem war es ein verdienter Heimsieg des VfL Meckenheim.
Die gute Form wurde anhand der ersten Halbzeit deutlich, auch wenn die zweite Halbzeit unnötig spannender wurde. In der Hinrunde hatte man gegen diesen Gegner immerhin noch knapp verloren. Mit sieben Punkten aus drei Spielen hat man nun eine gute Basis für die zukünftigen Begegnungen geschaffen, welche ungleich schwieriger werden. Aufstellung: Schmidt, Hartmann (90. Ivanovic), M. Feyen, Wachter, Haller, D. Feyen, Ziburske, Schlender (75. Oldenburger), Scholz, Königsfeld (88. Sellab), Mendes. Das nächste Spiel findet auswärts beim Tabellenführer SSV Bornheim statt. Anstoß am Sonntag, 23. März, ist um 15 Uhr in Bornheim. Die zweite Mannschaft tritt zum Derby beim SV Adendorf II am gleichen Tag um 12.30 Uhr an.
