Johanniter sammeln wieder in Meckenheim
Weihnachtspäckchen für Sozialstationen in Ostpreußen
Meckenheim. Wie in den vergangenen beiden Jahren bittet die Preußische Genossenschaft des Johanniterordens die Öffentlichkeit im Raum Meckenheim und Rheinbach wieder um die Mithilfe der Bevölkerung für ihre Päckchen-Sammlung für die Sozialstationen in Masuren und im Ermland.
Die zehn Johanniter-Sozialstationen werden in der letzten Woche des Novembers von sechs Johanniter-Betreuungsteams besucht und erhalten die in Deutschland gespendeten Päckchen. Jede dieser Stationen soll für alle ihre betreuten Patienten und Familien Päckchen bekommen - also je Sozialstation etwa 100. Im Laufe des Dezembers werden diese durch die Schwestern bei ihren Hausbesuchen oder auf der jeweiligen Station den Patienten übergeben werden. Die Aktion trägt seit vielen Jahren den Namen „Weihnachtsfreude“ - und in der Tat ist die Freude der Beschenkten groß, wenn sie ein oder mehrere Päckchen bekommen - je nach Bedürftigkeit oder nach der Größe der Familie. Die Päckchen in etwa der Größe eines Schuhkartons sollten einen weihnachtlichen Inhalt haben.
Möglich sind: Kaffee, Tee, Marzipan, Schokolade, Lebkuchen, Spekulatius u.ä., eine gute Lebensmittelkonserve oder eine Spezialität aus der rheinischen Gegend. Vielleicht auch etwas für Kinder und sehr gern ein persönlicher Gruß. Dies ist ganz den individuellen Spendern überlassen. Es wird gebeten, dass die Päckchen möglichst auch äußerlich auf Weihnachten vorbereiten. Die Sammlung soll bis zum 23. November abgeschlossen sein. Die Päckchen werden sehr gerne im Zeitraum 11. bis 23. November zu Hause in Meckenheim im Treptower Weg 1 entgegengenommen, gern auch nach telefonischem Kontakt unter Tel. (0 22 25) 70 46 11 1. Wer sich bereits in den vergangenen Jahren an der Aktion „Weihnachtsfreude“ beteiligt hat, weiß, dass die Päckchen nur an wirklich sehr bedürftige Familien und Menschen übergeben werden. Die Aktion „Weihnachtsfreude 2013“ bildet den Abschluss der Ostpreußenhilfe des Jahres. 2013 wurden in knapp 30 Transporten Hilfsgüter im Werte von ca. 320.000 Euro ins nördliche wie südliche ehemalige Ostpreußen gefahren; einen großen Anteil daran haben die Lieferungen an die Sozialstationen mit Medikamenten, Verbandsmaterial oder medizinischen Hilfsmitteln, Pflegemittel aber auch gespendeten Lebensmittel.
