Sternsinger der katholischen Gemeinde Meckenheim sammelten für Not leidende Kinder
„Wir kommen daher aus dem Morgenland“
Meckenheim. Einen Tag nach Neujahr startete in der Pfarrkirche St. Petrus in Lüftelberg die diesjährige Sternsingeraktion mit einem Entsendungsgottesdienst unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für die Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ Die kleinen Könige kamen aus Altendorf-Ersdorf, Lüftelberg, Meckenheim, Merl und aus Wormersdorf. Fast war die Kirche zu klein, um allen Sternsingern Platz zu bieten. Pfarrervikar Franz-Josef Steffl hieß die Kinder, Begleiter, Eltern und Gäste im Namen des Meckenheimer Seelsorgeteams herzlich willkommen. In einem breit angelegten Dialog mit den Kindern brachte Pfarrer Steffl den Sternsingern die Grundidee der Sternsingeraktion nahe. Er schilderte die dramatischen Zustände des Flüchtlingslagers in Malawi, in dem 17.000 Flüchtlinge, unter ihnen viele Kinder, teilweise bereits seit 20 Jahren leben. „Segen bringen, Segen sein“ heißt auch, Zeichen zu setzten, betonte Steffl und dies tun die Sternsinger, wenn sie durch die Straßen der Gemeinden ziehen und ihren Segensspruch „20*C+M+B+14“ an unzählige Haustüren schreiben. Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an ihrer 56. Aktion Dreikönigssingen. Wie überall in Deutschland machten die Sternsinger auf das Schicksal von Flüchtlingskindern in aller Welt aufmerksam. Es handelt sich dabei um die größte Solidaritätskation, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Doch nicht nur Flüchtlingskinder profitieren vom Einsatz der kleinen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Kinder ohne ein festes Zuhause, denen Wasser und Nahrung fehlen, ihnen allen kommen die Spenden zugute.
Die kleinen Könige kamen aus Altendorf-Ersdorf, Lüftelberg, Meckenheim, Merl und aus Wormersdorf.
