Wanderung der SPD Meckenheim am alten Bergbaugebiet Mechernich
Zu alten Schloten und neuen Windrädern
Meckenheim. Bis 1957 wurde bei Mechernich am Gebiet des Bleiberges Bleierz geschürft und aufbereitet. Sonniges Frühsommerwetter erfreute die Wandergruppe der SPD, als sie am Bergbaumuseum in Mechernich zu einer überaus reizvollen Wanderung durch das ehemalige Industriegebiet aufbrach. Verlässlich und einfallsreich als Wanderführer wie immer: Vorstandsmitglied Hans-Günter Steinhauer. Wie immer hatten sich auch Wandergäste eingefunden, die nicht Mitglieder der SPD waren. Vom alten Bergbau war für die Wanderer zunächst wenig zu sehen. Die Natur hat die Landschaft inzwischen weitgehend zurückerobert. Die ehemaligen Spülweiher, in denen das Bleierz aufbereitet wurde, haben sich zu stillen Waldseen gewandelt, die Fiete und Pablo, die beiden Begleithunde, zu einem fröhlichen Bad nutzten. Einsam im Waldesgrün auch die gemauerten Basisreste des „Langen Emil“, eines riesigen Schornsteins von über 130 m Höhe. Vorbei an dem offenen Tagebaugelände führte der Weg über Pflugberg und Galgennück sodann zum Ausgangspunkt zurück. Nach der Vergegenwärtigung der aufwendigen Erzgewinnung in früheren Zeiten geradezu karg muteten die großen Windräder über den weiten Hügeln an. „Die Energie der Zukunft“, erklärte die Vorsitzende der SPD Meckenheim, Erdmute Rebhan. „Lagen die Schätze der Eifel früher unter der Erde, so finden wir sie heute über ihr. Und wir müssen sie auch nicht aus Drittländern importieren“. Wie immer bildete eine gemeinsame Einkehr den harmonischen Abschluss der interessanten Wanderung.
Pressemitteilung der
SPD Meckenheim
