Politik | 03.06.2013

Verbandsgemeindeverwaltung Mendig

1,5 Millionen für den Flugplatz Mendig

Optimale Anbindung für Gewerbe durch den Neubau der L 120

Durch den finanziellen Zuschuss wird die neue Nord-Süd-Erschließungsstraße möglich. privat

Mendig. Das Land Rheinland-Pfalz gewährt dem „Zweckverband Konversion Flugplatz Mendig“ zum Neubau einer Nord-Süd-Erschließungsstraße (L120 neu) einen Zuschuss von rund 1,51 Millionen Euro. Das sind 75 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, der Rest teilt sich auf den „Zweckverband Flugplatz Konversion Mendig“ (ZKFM) und auf die Eigentümerin, die TRIWO AG auf. Damit gewinnt der Flugplatz Mendig noch mehr an Attraktivität für die schon bereits angesiedelten Unternehmen aber auch für die künftigen ansiedlungswilligen Projekte.

Bürgermeister Jörg Lempertz, Vorsteher des Zweckverbandes, ist erfreut über die Mainzer Zusage: „Einstimmig und gemeinsam haben wir vor Ort engagiert für diese wichtige Maßnahme gekämpft. Die Planung wurde effizient gestaltet und der Förderantrag findet nun den verdienten Erfolg! Die bisherige, marode Landstraße vom Reginarisbrunnen bis zum Golokreuz kann nun durch diese leistungsfähige Erschließungsstraße ersetzt werden. Dadurch wird nicht nur die Verkehrssituation verbessert und der Unfallschwerpunkt Golokreuz/B256 entschärft, sondern auf dem Flugplatz werden so neue Gewerbeflächen in einer Größenordnung von etwa 150.000 m² erschlossen. Diese bieten Raum für neue Betriebsansiedlungen in fast jeder denkbaren Größenordnung.“

Die alte Landstraße kann fortan als Fuß- und Radweg genutzt werden und verbindet so das Naherholungsgebiet Thürer-Wiesen mit der Fraukirch. Dies ist gut für den Naturschutz und den Tourismus.

Der Förderantrag, der am 22. Januar, beim Land gestellt wurde, ist jetzt mit Schreiben vom 21. Mai bewilligt worden. Nach erfolgreicher Ausschreibung wird der Zweckverband über die Auftragsvergaben bereits im Juni beraten können.

Pressemitteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig

1,5 Millionen für den Flugplatz Mendig

Durch den finanziellen Zuschuss wird die neue Nord-Süd-Erschließungsstraße möglich. Foto: privat

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