Nicole Müller-Orth und Daniel Köbler auf Sommertour
AKW-Rückbau und Permakultur
Grüne Rundreise durch die Region führte von Mülheim-Kärlich nach Andernach
Mendig. Zu einem Termin auf der diesjährigen Sommertour des Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im rheinland-pfälzischen Landtag, Daniel Köbler, lud die GRÜNE Landtagsabgeordnete Nicole Müller-Orth ein. Gemeinsam besuchten sie das Kernkraftwerk in Mülheim-Kärlich, welches sich seit 2004 im Rückbau befindet. Mitarbeiter der RWE informierten über den aktuellen Stand des Rückbaus und klärten über allgemeine Vorgehensweisen und Sicherheitsvorschiften hierbei auf. Als Resümee der vierstündigen Führung konnte man festhalten, dass die RWE sehr sorgfältig mit der Thematik umgeht und sehr viel Wert auf Information, Transparenz und Sicherheit legt. Auf Nachfrage von Müller-Orth über den weiteren Nutzen des Geländes wurde mitgeteilt, dass es schon viele Gespräche mit einem möglichen Nachfolger gegeben hat. Eine „grüne Wiese“ ist in Mülheim-Kärlich für 2025 vorgesehen. Im Anschluss daran ging es nach Eich zur Permakultur. Andernach ist mit der „essbaren Stadt“ weit über die regionalen Grenzen bekannt geworden. Bürgermeister Claus Peitz, Karl Werf, Geschäftsführer der Perspektive und Dominik Flesch, OV Sprecher der Andernacher GRÜNEN und Klaus Meurer, Direktkandidat der GRÜNEN im Wahlkreis 199 begleiteten die beiden GRÜNEN Politiker aus Mainz bei der von Lutz Kosack geleiteten Exkursion. Die Besucher konnten sich zum Einen ausführlich über die Arbeiten auf dem Gelände in Andernach informieren und sich zum Anderen bei einem gemeinsamen Testessen von der Produktvielfalt der Permakultur überzeugen. „Hier in Andernach sieht man erfolgreich, wie zwischen kommunaler Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Umwelt - und Haushaltspolitik Verbindungen geschaffen werden können“, lobt Nicole Müller-Orth die Arbeit der Stadt. Weiterhin betont sie, dass es zeigt, dass der zweite Arbeitsweg doch wichtig ist und auch für regionale Projekte sinnvoll genutzt werden kann. „Somit profitieren sowohl Andernach als auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von den verschiedenen Angeboten“. Der abschließende Rundgang durch die „essbare Stadt“ zeigte ganz deutlich, dass auch die Andernacher stolz auf die etwas andere Bepflanzung in der Kernstadt sind und dieses auch mit Freude annehmen. Der Grundgedanke der urbanen Landwirtschaft funktioniert, da die regionalen Produkte im Eine-Welt-Laden zum Kauf angeboten werden, schließt sich der Kreis von der Produktion zur Vermarktung innerhalb der Stadt. Eine vom Regionalbüro Müller-Orth geplante Rundreise ging nach sehr interessanten Gesprächen und vielen positiven Eindrücken erfolgreich zu Ende.Pressemitteilung Büro
von Nicole Müller-Orth, MdL (Bündnis90/Die Grünen)
Die zweite Station führte zur „essbaren Stadt“ nach Andernach.
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