Politik | 02.09.2013

Nicole Müller-Orth und Daniel Köbler auf Sommertour

AKW-Rückbau und Permakultur

Grüne Rundreise durch die Region führte von Mülheim-Kärlich nach Andernach

Nicole Müller-Orth und Daniel Köbler begannen ihre Tour im Kernkraftwerk Mühlheim-Kärlich.privat

Mendig. Zu einem Termin auf der diesjährigen Sommertour des Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im rheinland-pfälzischen Landtag, Daniel Köbler, lud die GRÜNE Landtagsabgeordnete Nicole Müller-Orth ein. Gemeinsam besuchten sie das Kernkraftwerk in Mülheim-Kärlich, welches sich seit 2004 im Rückbau befindet. Mitarbeiter der RWE informierten über den aktuellen Stand des Rückbaus und klärten über allgemeine Vorgehensweisen und Sicherheitsvorschiften hierbei auf. Als Resümee der vierstündigen Führung konnte man festhalten, dass die RWE sehr sorgfältig mit der Thematik umgeht und sehr viel Wert auf Information, Transparenz und Sicherheit legt. Auf Nachfrage von Müller-Orth über den weiteren Nutzen des Geländes wurde mitgeteilt, dass es schon viele Gespräche mit einem möglichen Nachfolger gegeben hat. Eine „grüne Wiese“ ist in Mülheim-Kärlich für 2025 vorgesehen. Im Anschluss daran ging es nach Eich zur Permakultur. Andernach ist mit der „essbaren Stadt“ weit über die regionalen Grenzen bekannt geworden. Bürgermeister Claus Peitz, Karl Werf, Geschäftsführer der Perspektive und Dominik Flesch, OV Sprecher der Andernacher GRÜNEN und Klaus Meurer, Direktkandidat der GRÜNEN im Wahlkreis 199 begleiteten die beiden GRÜNEN Politiker aus Mainz bei der von Lutz Kosack geleiteten Exkursion. Die Besucher konnten sich zum Einen ausführlich über die Arbeiten auf dem Gelände in Andernach informieren und sich zum Anderen bei einem gemeinsamen Testessen von der Produktvielfalt der Permakultur überzeugen. „Hier in Andernach sieht man erfolgreich, wie zwischen kommunaler Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Umwelt - und Haushaltspolitik Verbindungen geschaffen werden können“, lobt Nicole Müller-Orth die Arbeit der Stadt. Weiterhin betont sie, dass es zeigt, dass der zweite Arbeitsweg doch wichtig ist und auch für regionale Projekte sinnvoll genutzt werden kann. „Somit profitieren sowohl Andernach als auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von den verschiedenen Angeboten“. Der abschließende Rundgang durch die „essbare Stadt“ zeigte ganz deutlich, dass auch die Andernacher stolz auf die etwas andere Bepflanzung in der Kernstadt sind und dieses auch mit Freude annehmen. Der Grundgedanke der urbanen Landwirtschaft funktioniert, da die regionalen Produkte im Eine-Welt-Laden zum Kauf angeboten werden, schließt sich der Kreis von der Produktion zur Vermarktung innerhalb der Stadt. Eine vom Regionalbüro Müller-Orth geplante Rundreise ging nach sehr interessanten Gesprächen und vielen positiven Eindrücken erfolgreich zu Ende.Pressemitteilung Büro

von Nicole Müller-Orth, MdL (Bündnis90/Die Grünen)

Die zweite Station führte zur „essbaren Stadt“ nach Andernach.

Die zweite Station führte zur „essbaren Stadt“ nach Andernach.

Nicole Müller-Orth und Daniel Köbler begannen ihre Tour im Kernkraftwerk Mühlheim-Kärlich.Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Media-Auftrag 2026/27
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Stellenanzeige
AzubiSpots Bad Neuenahr
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Mai 2026
Anzeige Monte Mare Firmenlauf
Brunnenfest in Bad Breisig
Empfohlene Artikel
Die Kommunalaufsicht hat nun ihren Bericht hinsichtlich der Aufwandsentschädigungen der beiden Beigeordneten vorgestellt.
979

Kruft. In der Ortsgemeinde Kruft wird seit Wochen über die Aufwandsentschädigungen diskutiert, die die Beigeordneten Bernd Schumacher und Sandra Rheindorf-Weber für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhalten haben. In dieser Woche wurde hierzu ein Bericht der bei der Kreisverwaltung angesiedelten Kommunalaufsicht vorgestellt. Dieser kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die in Kruft praktizierte Aufgabenteilung zwischen dem Ortsbürgermeister und den beiden Beigeordneten rechtmäßig ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Einsatz in der Innenstadt von Sinzig. Foto: privat
68

Hohes Polizeiaufkommen nach Banküberfall in Sinzig:

„Es war fast wie nach der Flut“

Sinzig. Am heutigen Freitag sorgt der Banküberfall mit anschließender Geiselnahme in der Innenstadt bundesweit für Schlagzeilen – und versetzt die Stadt in große Unruhe. Aufgrund des umfangreichen Polizeieinsatzes war nicht nur die Verkehrslage angespannt. Vor allem die unmittelbaren Nachbarn der betroffenen Volksbank-Filiale bekamen die Auswirkungen der Tat unmittelbar zu spüren.

Weiterlesen

Rund ums Haus
Image Anzeige
Dienstleistungen
Werksverkauf Anhausen
Anzeige Uhren Vintage
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
Jubiläum
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0284#
Imagewerbung
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // Motiv EDL
Titelanzeige KW 19
Brunnenfest Bad Breisig
Brunnenfest Bad Breisig
Brunnenfest in Bad Breisig