CDU Fraktion des Verbandsgemeinderates besichtigt Bauprojekt am Konversionsgelände
„Angebunden!“
Mendig. Das Konversionsgelände des ehemaligen Bundeswehrflugplatzes Mendig entwickelt sich kontinuierlich positiv weiter. Immer mehr Unternehmen siedeln sich auf dem riesigen Gelände an und nutzen die gute Infrastruktur, um von hier aus ihren Geschäften nachzugehen. Große Summen wurden vor Ort investiert, zahlreiche Hallen sind mittlerweile fest vermietet und die „Industrie- und Gewerbegemeinde“ auf dem Gelände wächst weiter.
Anbindung an die B 256
Ein wichtiges Projekt rund um den ehemaligen Flugplatz sieht nun seiner Fertigstellung entgegen: Die Anbindung an die B 256. Die Fraktionsmitglieder der CDU im Verbandsgemeinderat informierten sich vor Ort über den Stand der Bauarbeiten. Die neue Straße ersetzt nicht nur die stark sanierungsbedürftige Landstraße, sonder erschließt zusätzlich große neue Gewerbeflächen auf dem Flugplatz, die fortan Unternehmen zur Ansiedlung zur Verfügung stehen. Das sah auch das Land Rheinland-Pfalz so und finanzierte die neue Anbindung des Südteils der Liegenschaft mit. Nach langer Planungs- und Bauphase ist nun ein Straßenverlauf entstanden, der nicht nur für die Anrainer des Konversionsgeländes ein Segen ist, auch der traditionsreiche Reginarisbrunnen profitiert vom Straßenneubau. „Bei der Planung haben wir die unterschiedlichen infrastrukturellen, wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und touristischen Bedürfnisse mit einbezogen“, erklärt der Chef des Zweckverbandes Konversion, Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz beim Besuch der CDU-Fraktion an der Baustelle, „die Straße bindet das Konversionsgelände an die B 256 an, sie bietet aber zusätzlich einen gut ausgebauten Fuß-/Radweg, der zu den beliebten Ausflugszielen Fraukirch und Reginarisbrunnen führt.“ Fraktionsvorsitzender Jürgen Reimann ergänzt: „Und bald ist damit auch der von der Verbandsgemeinde geplante barrierefreie Wanderweg mit angebunden. Eine Multifunktions-Straße also, die der Wirtschaft, der Verkehrssicherheit und dem Tourismus dient!“
Eine Herausforderung
Insbesondere der Anschluss an die vom Reginarisbrunnen Richtung Ochtendung verlaufende L 120 war eine Herausforderung. „Viele Leitungen mussten erneuert werden, daher war es unumgänglich, die Straße eine Zeit lang zu sperren“, berichtet Lempertz, „die Sperrung diente dazu, das unter dem Verlauf gelegene Leitungssystem anzupassen und zu erneuern.
Hier war die Verbandsgemeinde mit ihrem Team gefragt.“ Für die Fraktionsmitglieder war auch die weitere Nutzung des alten Verlaufs der L 120 vom Golokreuz aus wichtig. „Die Einfahrt am Golokreuz war immer ein sehr gefährlicher Punkt. Hier hat es in der Vergangenheit viele Unfälle gegeben. Wir sind froh, dass dieser Gefahrenpunkt nun entschärft ist, “ sagt Ernst Einig, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Mendig und Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters. „Der Rückbau der Straße zu einem Wirtschaftsweg lässt die Möglichkeit offen, ihn für landwirtschaftliche Zwecke zu nutzen, für den Autoverkehr steht nun ein sicherer Weg zur Verfügung.“ Und mit Blick auf Rainer Hilger, Ortsbürgermeister von Thür ergänzt er: „Jetzt können auch die Wanderer sicherer die wunderschönen Thürer Wiesen erreichen.“
Pressemitteilung des
CDU Gemeindeverband es Mendig
