Beller Jecken entzündeten Feuerwerk der Lebensfreude
Buntes Programm zum Karnevalsauftakt
Bell. Das fing doch schon mal gut an in der närrischen Gemeindehalle des Backofenbauerdorfes Bell. Feiern können sie bestens, das ist bekannt landauf, landab. Und sie haben die richtigen „Macher“, die karnevalistische Fäden ziehen, um gemeinsam mit den vielen hervorragenden Akteuren ein super Programm auf die Bühne zu stellen.
Obermöhn Beate Perzewski und Sitzungspräsident Bernhard Wölwer, die perfekt und gekonnt durch das Programm führten, hatten jedenfalls, genau wie das angereiste Publikum ihre helle Freude an den exzellenten Darbietungen aller Akteure. Los ging's pünktlich um 20.11 Uhr mit dem Einzug der Akteure und damit das „Opening“ für eine Schau der Lebensfreude.
Herrlich anzusehen waren die „Stoppelhopser“ und die „Wonneproppen“, die angeleitet von Martina Endres, Melanie Genn und Eva Gyurowath mit der Visualisierung von den “3 Wickies und den wilden 14“ ein tolles Thema ausgesucht hatten. Einhellige Meinung: Das war klasse!
Die Beller können auf ihren Nachwuchs mit den „Neuen“: Julia Daub, Ina und Imke Zavelsberg, Joyce Willems, Pia Soetebier, Lea Kolligs, Josefine Zepp, Nena Daub, Nele Kauer, Zoe Wittmann, Lasse Genn, Levin Siegmann und Nils Gyhrowath stolz sein.
Einzug der Majestät samt Tanzdarbietungen
Trommelwirbel und Einzug des Mayener Prinzen „Michael II.“ mit seiner Mannschaft, der trotz vieler Verpflichtungen bei den Beller Karnevalisten reinschaute. Darauf ein Bell Alaaf und ein Mayen Mayoh. Ausgefeilt und perfekt brillierte das „Junge Gemüse“, die „Wenn Eskimos tanzen“ auf die Bühne brachten - einstudiert von Nicole Meurer und Beate Perzewski. Die musikalischen „Urgesteine“ Claus Heuft und Carsten Liersch leiteten gekonnt mit einer Tanzrunde über zum Auftritt der unter dem Kommandanten Lars Perzewski stehenden Garde der Stadtsoldaten.
Wahnsinn was diese „Strammen Jungs“ alles drauf hatten. Unter der Choreografie von Nicole Meurer und Beate Perzewski brillierten die Mädels der Möhnengarde. Beinchen hoch und Beinchen runter, das war ein Augenschmaus. „Herr Bürgermeister Merkler, Sie haben draußen falsch geparkt“, rief Präsident Wölber seinem Ortsbürgermeister zu.
Akzente des Beller Karnevals
Doch es war nicht der OB, sondern eine gewisse Antonia, Margarete Bitschenbach, in persona der Ulknudel Martina Endres, die während ihrer Schau mit Trommel-Perforation kräftig auf die Pauke haute.
„Nä batt ess datt schön, hai – ich bin 'präservatiert' für die Bühne“. Ein „Hammer“ dann der Auftritt der Tanzgruppe „KG Beller Jääße“.
Die tollsten Mädels und die perfekt agierenden Jungs, die Bell zu bieten hat, brachten die burleske Welt des Theaters auf die Bühnenbretter. Mit diesem neuen, von Martina Endres und Beate Perzewski choreografierten Sessionstanz setzten sie mit vielen Hebefiguren und einer tollen Ausstrahlung gewürzt, wieder einmal Akzente im Beller Karneval. Schöne Geste, das "Happy birthday“ für die Tänzerin Janina Börder, die an diesem Tag ihren 21. Geburtstag feierte.
„Man müsste noch mal 20 sein“, stimmten die Jungs des legendären „Hassebuurquintetts“ ein, leiteten aber sogleich stimmlich über auf den Ohrwurm „Su lang mir noch am Lääwe sain“. Natürlich hatten sie auch in der Person der Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe, alias Joachim Sänger, wieder einen, die Lachmuskeln strapazierenden „Überraschungsgast“ mitgebracht.
Ein Finale mit allen Aktiven lieferte den würdigen Abschluss dieses Karnevalsauftaktes, hinein in die närrische Zeit in der die Beller Karnevalisten noch vieles zu bieten haben.
Höchstleistungen in Perfektion präsentierte die Tanzgruppe der KG „Beller Jääße“ auf der Bühne. Fotos: BS
Führten souverän und gekonnt durch das Programm: Beate Perzewski und Bernhard Wölwer.
Internationales Publikum: Außer den Lewe Mädcha und den Blauen Funken aus Mayen, waren auch die Ettringer Möhnen angereist.
