Laacher Forum bietet am Mittwoch, 12. Juni mit Reimer Gronemeyer anderen Blick auf alternde Gesellschaft
Demenz – das vierte Lebensalter
Maria Lach. „Demenz ist keine Krankheit, sondern das 4. Lebensalter“, so Reimer Gronemeyer am Mittwoch, 12. Juni, um 20 Uhr im Informationszentrum Maria Laach.
In seinem Vortrag stellt der promovierte Theologe und Soziologe die Frage, wie eine Zukunft aussieht, wenn in unserer alternden Gesellschaft mehr und mehr Menschen dement werden, immer weniger Familien in der Lage sein werden, diese Menschen aufzufangen und die Betreuungskosten explodieren. Der Autor fordert einen Perspektivwechsel, Demenz nicht mehr in erster Linie medizinisch, sondern mehr unter soziologischen Aspekten zu betrachten, denn die medizinische Forschung wird das Problem nicht lösen. Vielmehr braucht es eine Strategie, mit den sozialen Folgen der Demenz umzugehen.
Hört auf zu arbeiten
„Hört auf zu arbeiten!“ rät Peter Kreuz am Dienstag, 25. Juni, im Informationszentrum Maria Laach. Im Buch, das der Referent zusammen mit seiner Frau Anja Förster geschrieben hat, geht es nicht darum, sich einfach auf die Hängematte zu legen. Vielmehr sollen wir uns unsere Arbeit als Teil unserer Identität wieder zurückerobern und das tun, was wir lieben. Die Überzeugung, damit das Richtige zu tun und sich nicht im Aktivismus aufzubrauchen, sollte wieder bestimmend werden: Eine Anstiftung das zu tun, was wirklich zählt.
Kartenvorverkauf und Nachfragen:
Buch- und Kunsthandlung Maria Laach, Tel. (0 26 52) 5 93 65, oder www.maria-laach-buchhandlung.de, E-Mail: buchhandlung@maria-laach.de
