Biblische Weinprobe aller Ehrenamtlichen der Pfarrgemeinde St. Genovefa Obermendig
„Der Wein erfreue des Menschen Herz“
Obermendig. Unter dem Thema: „Der Wein erfreue des Menschen Herz (Psalm 104)“ hatte der Pfarrgemeinderat St. Genovefa Obermendig in diesem Jahr alle Ehrenamtlichen der Pfarrei in den Pfarrsaal nach Obermendig eingeladen. In einer Biblischen Weinprobe unter der Leitung des aus dem Rundfunk bekannten Theologen, Kalle Grundmann, erlebten die Ehrenamtlichen einen wundervollen Abend. Eine Pfarrgemeinde lebt von der Zusammenarbeit und der Unterstützung vieler fleißiger Hände.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zählte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Michael Bolwin, in seiner Begrüßungsansprache viele Arbeiten auf, die im Großen und im Kleinen, im Offenen und im Verborgenen in der Pfarrei verrichtet werden. Explizit erwähnte er dabei auch die teilweise Unterstützung der Helfer aus den anderen Pfarreien. Da es nicht immer möglich und auch nicht jedem Recht ist, jedem Einzelnen ein Lob persönlich auszusprechen, wurde vor einigen Jahren der Ehrenamtsabend eingeführt.
Dass nicht noch mehr Ehrenamtliche der im Vorfeld mehrfach veröffentlichten Einladung folgten, war sicherlich auch ein Zeichen für die Bescheidenheit und Selbstverständlichkeit, mit der viele ihre Unterstützung einfach leisten. Gleichwohl galt das ausgesprochene Lob jedem, der im Laufe des Jahres nach seinen Kräften und Möglichkeiten seinen Beitrag zu einer lebendigen Gemeinde beigesteuert hat.
Der Pfarrgemeinderat St. Genovefa Obermendig hatte in diesem Jahr den Ehrenamtsabend als Biblische Weinprobe organisiert.
An Hand einiger ausgewählter Stellen aus dem Alten Testament der Bibel wurden grundsätzliche biblische Aussagen tiefsinnig und humorvoll von Kalle Grundmann erläutert. Dabei gelang es ihm einen kurzweiligen Bogen zu spannen ’Vom Benehmen beim Wein‘, über ’Den ersten Winzer‘ und ’Viel Wein, viel Segen‘, zu ’Gott der Winzer, das Volk der Weinberg‘, sowie ’Im Himmel darf der Wein nicht fehlen‘. Auch ’Wein und Sex, Wein und Erotik in der Bibel‘ wurde nicht ausgespart. Letztlich mündete der Abend in der Feststellung ’Wein gehört zum Gottesdienst‘. Zum Ende eines jeden Themas wurde ein erlesener Wein kredenzt, mit dem auf das Gehörte angestoßen wurde.
Der wunderschöne Abend ging nicht zu Ende, ohne ihn in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen und zu verhindern, dass das Winzerehepaar zu viele angebrochene Weinflaschen hätte mit nach Hause nehmen müssen.
