Die St. Sebastianusschützen Obermendig informieren
Ein Wochenende im Zeichen des Sports
Obermendig. In diesem Jahr begann das internationale Großkaliberschießen in Obermendig zum ersten Mal erst am Nachmittag. Schnell füllten sich die Schießstände und es wurden wieder hervorragende Ergebnisse erzielt. Insgesamt verzeichnete die Bruderschaft 41 Starter aus nah und fern.
Die Schützenschwestern hatten wieder mit viel Elan für das leibliche Wohl gesorgt. Elf Schützen hatten wieder die maximale Ringzahl von 50 erreicht. Mit 50 Ringen und fünf Muchen belegte kein Unbekannter den ersten Platz. Wie schon so oft in den vergangenen Jahren platzierte sich Hans Krechel aus Mayen. Zusammen mit Günther Daub und Wolfgang Hemb belegte er auch den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Platz zwei belegte die Mannschaft aus Obermendig und den dritten Platz Familie Adrian von der St. Sebastian Bruderschaft Linddorf. Mit 50 Ringen und vier Muchen sicherten sich Jürgen Adendorf, Günther Daub, Andreas Weinand und Martin Nagel die besten Preise. Insgesamt erhielt jeder Schütze einen Preis, der zumindest 48 Ringe erreicht hatte. Schon wenige Minuten, nachdem der letzte Schuss abgegeben wurde, hatte die Organisationsmannschaft um die Schießmeister Willi Massion und Joachim Bersching die Sieger ermittelt und es konnte zügig die Preisverleihung durchgeführt werden.
Herbstabschlussschießen
Am Samstag begann bereits um 9 Uhr das vereinsinterne Herbstabschlussschießen. Mit zehn Schuss auf die Scheibe und fünf Pfändern galt es den Herbstmeister zu ermitteln. 29 Schützen gingen an den Start, ist dies doch die einzige Gelegenheit im Jahr die begehrte Schützenschnur zu erringen. Bei den Frauen hatte Edeltraud Eckhard die Nase vorn vor Cynthia Mauermann und Jenny Junk. Annegret Maurer überzeugte bei den Senioren Damen vor Christel Reußner und Karin Charlier. Bei den Schützen holte sich Lukas Schumacher den Wanderpokal vor Ulrich Eckhard und Christoph Nolden.
Dies war eine herausragende Leistung, wechselte er doch erst an diesem Tag von der Jugend zu der Schützenklasse. Bei den Senioren Herren war Heinz Wilhelmi vor Willi Massion und Günter Knauf erfolgreich. Die grüne Schnur erhielten Reußner Wilfried, Lukas Schumacher und Michael Reutelsterz. Die silberne Eichel können sich Christel Reußner, Christian Krings und Günter Knauf anheften. Die silberne Schnur errang Jenny Junk. Bei der Jugend hatte sich der amtierende Prinz Tim Keller vor Max Lipke und Johannes Riehl platziert.
Genovefa Pokalschießen
Am Nachmittag hieß der Brudermeister dann die Bruderschaften des Bezirksverbandes Pellenz zum Genovefa Pokalschießen herzlich willkommen. Auch hier galt es, in der Mannschafts- und in der Einzelwertung, sich zu platzieren. Der St. Genovefa Wanderpokal bleibt dieses Jahr in Obermendig, da Detlef Osiecki, Josef Müller, Christoph Nolden und Willi Massion sich mit 469 Ringen klar vor Rieden und Bell platzieren konnten, die ebenfalls eine Plakette für die Schützenhalle erhielten. Die Plakette der Jugend holte sich Miesenheim mit den Schützen Fabian Friedrichs, Tessa Buhr und Nico Bernardy vor Miesenheim 2 und Obermendig 1. Bei den Herren hatte Carlo Rausch aus Rieden die Nase vorn vor Christian Nolden und Ulrich Eckhard aus Obermendig. Bei den Damen siegte Obermendig mit Edeltraud Eckhard und Jenny Junk vor Bell mit Evelyn Diensberg. Auch bei den Senioren hatte Obermendig die Nase vorn es siegten Josef Müller und Anita Reutelsterz. Es folgten bei den Frauen Rita Börder aus Rieden und Christel Reußner OM, bei den Senioren Detlef Osiecki OM und Edi Rausch aus Rieden. Bei der Jugend war Fabian Friedrichs knapp vor Nico Schero und Tim Keller.
Jugend
Leider hatte sich nur die Jugend aus der eigenen Bruderschaft und aus Miesenheim eingefunden. Im Laufe des Nachmittags konnten dann noch Adler und Sterne geschossen werden. Auch hier konnte die Siegerehrung sehr zügig durchgeführt werden. Wilfried Böhm hatte wieder bemerkenswerte Urkunden mit einer sehr kunstvollen Schrift in Handarbeit geschrieben, sodass diese als wirkliche Unikate bezeichnet werden können.
Pokalschießen der Verbandsgemeinde
Am nächsten Wochenende steht dann das Verbandsgemeindepokalschießen an zu dem die Verbandsgemeinde die fünf Bruderschaften eingeladen hat. Natürlich haben hier auch die Bürger (Voraussetzung, dass fünf Jahre an keinen offiziellen Wettkämpfen teilgenommen wurde) die Gelegenheit einen der wertvollen Preise zu ergattern. Bereits am Vormittag bietet sich die Gelegenheit, sich mit den Waffen vertraut zu machen. Auf Vorschlag des Vereinsringes hat sich die Bruderschaft bereit erklärt, unter dem Motto: „Vereine stellen sich vor“, von 9 bis 11 Uhr den Verein und die genutzten Sportwaffen vorzustellen. Natürlich haben die Gäste auch die Gelegenheit sich mit den Waffen vertraut zu machen und ein paar Schuss selbst abzugeben. Die Bruderschaft und die Verbandsgemeinde freuen sich über regen Besuch.
Die Erstplatzierten beim Genovefapokalschießen.
